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Aus Rotkreuz Museum Innsbruck
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Datum Typ Bild Posting
16.04.2026 Throwback Thursday AV-FOT-1912-05-12-27 FOT7 20260414192239r schauuebung linxweiler.png Schon vor über 100 Jahren zeigten Einsatzorganisationen bei Schauübungen, was sie draufhaben. In Innsbruck sorgte damals ein ganz besonderes Gerät für Aufmerksamkeit: der „Linxweiler’sche Einlagerungsapparat". 👍️

Bei einer Schauübung der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck im Jahr 1912 wurde der Aufbau und die Funktion dieses cleveren Systems präsentiert – sogar Erzherzog Eugen schaute persönlich vorbei und ließ sich alles genau erklären. 👀 Der „Linxweiler“ war für den Massentransport von Verwundeten per Eisenbahn gedacht: modular, stoßgedämpft und sicher. Ein wichtiger Bestandteil des damaligen Kriegssanitätswesens: Der „Linxweiler“ bestand aus metallenen Stützen mit Querstangen, die zwischen Boden und Decke von Güterwaggons eingespreizt wurden. In die Querstangen wurden mehrere Tragen mit Schleifen eingehängt - ein starkes Beispiel für frühe humanitäre Hilfe.❤️
(Foto: Aufbau eines „Linxweiler'schen Eisenbahneinlagerungsapparates“ durch Mitglieder der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck bei einer Schauübung am 12.05.1912 in der Ausstellungshalle zu Innsbruck. – Fotografie (Bildpostkarte), s/w, 14 x 9 cm. – Kunstverlag Leo Stainer. – Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck.)
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15.05.2025 Throwback Thursday AdfFRI-AV-FOT-1934-02 FOT8 20250501182136 erster landessamariterkurs 1934.png Am heutigen #throwbackthursday blicken wir zurück auf den ersten Versuch, die Ausbildung von Sanitäter:innen tirolweit zu vereinheitlichen. Auf unserem Foto sehen wir die 35 Teilnehmer des ersten „Landessamariterkurses“ („Samariter“ = veraltet für „Sanitäter”). Der Kurs dauerte vom 18. – 21. Oktober 1934 und wurde vom „Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz“ organisiert. Dieser wurde auf Initiative der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck gegründet. Das Ziel: Es sollten in ganz Tirol Rettungsabteilungen errichtet und das Tiroler Rettungswesen vereinheitlicht werden.

Ganz besonders wichtig war dabei die ärztliche Ausbildung von Sanitätern. Das Programm umfasste Vorträge u. a. von Professoren der Universitätsklinik Innsbruck sowie tägliche Übungen im Anlegen von Verbänden und in der Benutzung von Transportmitteln. Den Abschluss bildete eine Besichtigung des Anatomischen Institutes.
(Foto: Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Walter Kreutz)
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