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	<title>Exponat des Monats 02/2022 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Rotkreuz Museum Innsbruck</subtitle>
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		<title>9855: /* Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92 */</title>
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		<updated>2022-02-20T11:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic''-[[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sofort nachdem ''Martin Breiteneder'' ''Hausnotrufkoordinator'' geworden war, trieb er das Projekt einer '''Umstellung der Hausnotruftechnik''', das schon 1989 von ihm und dem damals für die EDV zuständigen ''Karl Volderauer'', eigentlich Buchhalter der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], in Gang gesetzt worden war, entschieden voran. Seine Argumente für einen erforderlichen Systemwechsel stützten sich auf einen ganzen Strauß an Unzukömmlichkeiten des [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'': Die Geräte wiesen u. a. Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic''-[[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'&lt;/del&gt;'', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. Ein '''wesentlicher Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic''''' war die vollständige '''Programmierbarkeit''': Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. Als die Innsbrucker Vorwahl von 5222 auf die heute noch gültige 0512 geändert wurde, hatte sich dieser Umstand als äußerst hinderlich erwiesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] ''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. Alle diese Systeme genügten den Anforderungen aber nicht und waren in einigen Fällen auch deutlich teurer als die vorhandene Seniorenalarmzentrale. Mitte November 1990 erhielt ''Breiteneder'' vom ''Roten Kreuz Feldkirch'', wo man selbst auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, schließlich den Hinweis auf die Technik der Münchner Fa. '''''Knorr-Bremse'''''. Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. 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		<title>9855: /* DIGIFON-Empfangsstation TDS 3000 mit Sprechpult USP 3000 / Knorr-Bremse, 1991–2000 */</title>
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		<updated>2022-02-20T10:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;DIGIFON-Empfangsstation TDS 3000 mit Sprechpult USP 3000 / Knorr-Bremse, 1991–2000&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sofort nachdem ''Martin Breiteneder'' ''Hausnotrufkoordinator'' geworden war, trieb er das Projekt einer '''Umstellung der Hausnotruftechnik''', das schon 1989 von ihm und dem damals für die EDV zuständigen ''Karl Volderauer'', eigentlich Buchhalter der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], in Gang gesetzt worden war, entschieden voran. Seine Argumente für einen erforderlichen Systemwechsel stützten sich auf einen ganzen Strauß an Unzukömmlichkeiten des [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'': Die Geräte wiesen u. a. Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. 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Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. Ein '''wesentlicher Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic''''' war die vollständige Programmierbarkeit: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. Als die Innsbrucker Vorwahl von 5222 auf die heute noch gültige 0512 geändert wurde, hatte sich dieser Umstand als äußerst hinderlich erwiesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] ''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. Alle diese Systeme genügten den Anforderungen aber nicht und waren in einigen Fällen auch deutlich teurer als die vorhandene Seniorenalarmzentrale. Mitte November 1990 erhielt ''Breiteneder'' vom ''Roten Kreuz Feldkirch'', wo man selbst auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, schließlich den Hinweis auf die Technik der Münchner Fa. '''''Knorr-Bremse'''''. Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. Ein '''wesentlicher Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic''''' war die vollständige &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;Programmierbarkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim [[Exponat des Monats 04/2019|''Senior-Alarmat'']] hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. 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		<author><name>9855</name></author>
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		<title>9855 am 20. Februar 2022 um 10:57 Uhr</title>
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		<updated>2022-02-20T10:57:47Z</updated>

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Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sofort nachdem ''Martin Breiteneder'' ''Hausnotrufkoordinator'' geworden war, trieb er das Projekt einer '''Umstellung der Hausnotruftechnik''', das schon 1989 von ihm und dem damals für die EDV zuständigen ''Karl Volderauer'', eigentlich Buchhalter der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], in Gang gesetzt worden war, entschieden voran. 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Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. 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Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. Ein '''wesentlicher Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic''''' war die vollständige Programmierbarkeit: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim ''Senior-Alarmat'' hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. Als die Innsbrucker Vorwahl von 5222 auf die heute noch gültige 0512 geändert wurde, hatte sich dieser Umstand als äußerst hinderlich erwiesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Exponat des Monats 04/2019|&lt;/ins&gt;''Senior-Alarmat''&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. 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		<author><name>9855</name></author>
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		<title>9855 am 20. Februar 2022 um 10:48 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''erste Angebotslegung von ''Knorr''''' erfolgte mit Eingangsdatum vom 22.2.1991. Sie umfasste mit ''TDM 3100'' ein aktuelles Gesamtsystem um öS 2325100,–– und ein neues System, ''TDM 3003'', um öS 2925100,––, für das zu diesem Zeitpunkt allerdings die Funkbewilligung der ''Österreichischen Post'' noch nicht vorlag. Am 9.4.1991 fällte der ''Geschäftsführende Ausschuss'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] den Grundsatzbeschluss zum Einsatz des teureren, neuen Hausnotrufsystems ''TDM 3003'' von ''Knorr-Bremse''. Der Grundsatzbeschluss stellte noch keine Letztentscheidung für einen Kauf dar. Er bildete aber nach verschiedenen Bemühungen – auch über das ''Österreichische Rote Kreuz'' –, die Betriebsbewilligung für das neue System zu erhalten, die Basis für den '''Beginn eines Probebetriebes am 09.10.1991'''. Am '''10.10.1991, um 15:07 Uhr''', wurde im Rahmen des Probebetriebes die '''erste Hausnotrufteilnehmerin an das neue System angeschlossen'''. Der Tätigkeitsbericht für den Seniorenalarm von Oktober 1991 weist neben der Alarmübersicht des ''GESIG''-Systems erstmals auch eine solche für das Hausnotrufsystem von ''Knorr-Bremse'' aus. Bei insgesamt 192 Hausnotrufgeräten wurden drei Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'', davon eines in ''Imst'', zwei in ''Innsbruck'', betrieben. Bei einer Leitstellenschulung am 23.10.1991 wurde die neue Seniorenalarmzentrale auch den Mitarbeitern vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>9855</name></author>
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		<title>9855: /* Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92 */</title>
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		<updated>2022-02-20T10:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Februar 2022, 10:25 Uhr&lt;/td&gt;
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Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sofort nachdem ''Martin Breiteneder'' ''Hausnotrufkoordinator'' geworden war, trieb er das Projekt einer '''Umstellung der Hausnotruftechnik''', das schon 1989 von ihm und dem damals für die EDV zuständigen ''Karl Volderauer'', eigentlich Buchhalter der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], in Gang gesetzt worden war, entschieden voran. Seine Argumente für einen erforderlichen Systemwechsel stützten sich auf einen ganzen Strauß an Unzukömmlichkeiten des ''Senior-Alarmat'' der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'': Die Geräte wiesen u. a. 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		<title>9855: /* Technischer Aufbau */</title>
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		<title>9855: /* Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92 */</title>
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Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mit &lt;/del&gt;dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sofort nachdem ''Martin Breiteneder'' ''Hausnotrufkoordinator'' geworden war, trieb er das Projekt einer '''Umstellung der Hausnotruftechnik''', das schon 1989 von ihm und dem damals für die EDV zuständigen ''Karl Volderauer'', eigentlich Buchhalter der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], in Gang gesetzt worden war, entschieden voran. Seine Argumente für einen erforderlichen Systemwechsel stützten sich auf einen ganzen Strauß an Unzukömmlichkeiten des ''Senior-Alarmat'' der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'': Die Geräte wiesen u. a. Akkudefekte, Störungen der Sprachaussteuerung, Probleme mit den Bildschirmen und dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wesentlicher &lt;/del&gt;Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic'' war die vollständige Programmierbarkeit: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim ''Senior-Alarmat'' hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. Als die Innsbrucker Vorwahl von 5222 auf die heute noch gültige 0512 geändert wurde, hatte sich dieser Umstand als äußerst hinderlich erwiesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum ''Senior-Alarmat''''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. Alle diese Systeme genügten den Anforderungen aber nicht und waren in einigen Fällen auch deutlich teurer als die vorhandene Seniorenalarmzentrale. Mitte November 1990 erhielt ''Breiteneder'' vom ''Roten Kreuz Feldkirch'', wo man selbst auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, schließlich den Hinweis auf die Technik der Münchner Fa. '''''Knorr-Bremse'''''. Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ein '''wesentlicher &lt;/ins&gt;Vorteil der Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'' gegenüber jenen von ''Alltronic&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;'' war die vollständige Programmierbarkeit: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen, man konnte sie aber selbst durchführen und die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim ''Senior-Alarmat'' hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen, den ''EPROM'', der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte, zu tauschen, wozu das Gehäuse zu öffnen war. 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		<author><name>9855</name></author>
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		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_02/2022&amp;diff=1972&amp;oldid=prev</id>
		<title>9855: /* Die Umstellung vom Senior-Alarmat- zum DIGIFON-3000-System 1991/92 */</title>
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		<updated>2022-02-20T10:06:41Z</updated>

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				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l34&quot;&gt;Zeile 34:&lt;/td&gt;
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Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. 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Seine Argumente für einen erforderlichen Systemwechsel stützten sich auf einen ganzen Strauß an Unzukömmlichkeiten des ''Senior-Alarmat'' der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'': Die Geräte wiesen u. a. Akkudefekte, Störungen der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sprachaussteuerung&lt;/ins&gt;, Probleme mit den Bildschirmen und mit dem Drucker, hohe Fehlermeldungsraten, schlechten Bedienungskomfort und niedrige Betriebssicherheit auf. Dazu kamen Mängel im Wartungsservice der Fa. ''GESIG'', wie lange Reparatur- und Bestellzeiten und teilweise überhaupt nicht durchgeführte Reparaturen. Zahlreiche Lieferscheine und Aufgabescheine der ''Österreichischen Post'', die sich im [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] erhalten haben, belegen, dass eine große Anzahl an Geräten infolge technischer Defekte, die häufig schon bei Eintreffen der Lieferungen bestanden, an ''GESIG'' zurückgeschickt werden mussten. Die Retouren erfolgten oft wöchentlich, bisweilen sogar mehrmals pro Woche. Der Umstand mag vielleicht nicht verwundern, wenn man veranschlagt, dass es sich beim ''Alltronic'' ''Senior-Alarmat'' um eines der wenigen im Jahre 1984 überhaupt verfügbaren Hausnotrufsysteme gehandelt hatte, doch konnte der Zustand, in dem sich das System Mitte des Jahres 1990 befand, von ''Martin Breiteneder'' dennoch nur mehr als „unerträglich“ bezeichnet werden. Der Höhepunkt der Probleme, die das System verursachte, dürfte erreicht worden sein, als im Oktober 1990 der Monitor des Seniorenalarmzentrale in der Leitstelle abbrannte, wegen des durch den Monitor laufenden Tastaturkabels das ganze System ausfiel und der Einsatz eines der beiden für einen solchen Fall vorgesehenen Notkoffers ebenfalls technisch unzufriedenstellend verlief: ''Breiteneder'' musste einen Monitor ausborgen, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Vorfall zeugte beredt von der geringen Ausfallssicherheit der technischen Einrichtungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum ''Senior-Alarmat''''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. Alle diese Systeme genügten den Anforderungen aber nicht und waren in einigen Fällen auch deutlich teurer als die vorhandene Seniorenalarmzentrale. Mitte November 1990 erhielt ''Breiteneder'' vom ''Roten Kreuz Feldkirch'', wo man selbst auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, schließlich den Hinweis auf die Technik der Münchner Fa. '''''Knorr-Bremse'''''. Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000''&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, das wegen seiner vollkommenen Programmierbarkeit als das beste der bisher sondierten Geräte angesehen wurde, &lt;/del&gt;als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die erste Angebotslegung &lt;/del&gt;von ''Knorr'' &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erfolgte mit Eingangsdatum vom 22. Feber 1991. Sie umfasste mit &lt;/del&gt;''&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;TDM 3100&lt;/del&gt;'' &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein aktuelles Gesamtsystem um öS 2325100&lt;/del&gt;,&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;–– &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein neues System&lt;/del&gt;, ''&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;TDM 3003&lt;/del&gt;'', &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;um öS 2925100&lt;/del&gt;,&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;––&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/del&gt;das zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;diesem Zeitpunkt allerdings &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Funkbewilligung der ''Österreichischen Post'' &lt;/del&gt;noch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nicht vorlag&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ''Martin Breiteneder'' gemeinsam mit Geschäftsführer-Stellvertreter ''Rudolf Stampfer'' bereits seit mehreren Monaten nach '''Alternativen zum ''Senior-Alarmat''''' umgeschaut und bis Juli 1990 auch einige Angebote anderer Hersteller eingeholt gehabt. Alle diese Systeme genügten den Anforderungen aber nicht und waren in einigen Fällen auch deutlich teurer als die vorhandene Seniorenalarmzentrale. Mitte November 1990 erhielt ''Breiteneder'' vom ''Roten Kreuz Feldkirch'', wo man selbst auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, schließlich den Hinweis auf die Technik der Münchner Fa. '''''Knorr-Bremse'''''. Nachdem am 14.12.1990 ''Knorr-Bremse'' und ''Morocutti'' in Innsbruck zwei neue Gerätetypen präsentiert hatten, fand am 7. Feber 1991 in München eine Besprechung zwischen Vertretern der Fa. ''Knorr-Elektronik München'', ''Martin Breiteneder'' und ''Rudolf Stampfer'' von der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] sowie jenem Vertreter des [https://www.roteskreuz.at/vorarlberg/rotkreuz-abteilungen-und-ortsstellen/rotkreuz-abteilung-feldkirch ''Roten Kreuzes Feldkirch''], der ebenfalls auf der Suche nach einem Hausnotrufsystem war, statt. In dieser Besprechung wurde von ''Knorr'' einerseits das Teilnehmergerät ''TM 3000'' als auch die Software für die Hausnotrufzentrale, ''DHS 3000''', deren Mehrplatzfähigkeit besondere Aufmerksamkeit erregt hatte, vorgestellt. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wesentlicher Vorteil der Teilnehmergeräte &lt;/ins&gt;von ''Knorr&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;-Bremse&lt;/ins&gt;'' &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenüber jenen von &lt;/ins&gt;''&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Alltronic&lt;/ins&gt;'' &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;war die vollständige Programmierbarkeit: Die Programmierung musste zwar beim Teilnehmer vor Ort erfolgen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;man konnte sie aber selbst durchführen &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Einstellungen für die verschiedensten Funktionen ändern. Beim ''Senior-Alarmat'' hingegen erforderte eine Änderung der Einstellungen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den &lt;/ins&gt;''&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;EPROM&lt;/ins&gt;'', &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der gleichzeitig nur vom Hersteller programmiert werden konnte&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zu tauschen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wozu &lt;/ins&gt;das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gehäuse &lt;/ins&gt;zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;öffnen war. Als &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Innsbrucker Vorwahl von 5222 auf die heute &lt;/ins&gt;noch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gültige 0512 geändert wurde, hatte sich dieser Umstand als äußerst hinderlich erwiesen&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 09.04.1991 fällte der ''Geschäftsführende Ausschuss'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] den Grundsatzbeschluss zum Einsatz des teureren, neuen Hausnotrufsystems ''TDM 3003'' von ''Knorr-Bremse''. Der Grundsatzbeschluss stellte noch keine Letztentscheidung für einen Kauf dar. Er bildete aber nach verschiedenen Bemühungen – auch über das ''Österreichische Rote Kreuz'' –, die Betriebsbewilligung für das neue System zu erhalten, die Basis für den Beginn eines Probebetriebes am 09.10.1991. Am '''10.10.1991, um 15:07 Uhr''', wurde im Rahmen des Probebetriebes die '''erste Hausnotrufteilnehmerin an das neue System angeschlossen'''. Der Tätigkeitsbericht für den Seniorenalarm von Oktober 1991 weist neben der Alarmübersicht des ''GESIG''-Systems erstmals auch eine solche für das Hausnotrufsystem von ''Knorr-Bremse'' aus. Bei insgesamt 192 Hausnotrufgeräten wurden drei Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'', davon eines in ''Imst'', zwei in ''Innsbruck'', betrieben. Bei einer Leitstellenschulung am 23.10.1991 wurde die neue Seniorenalarmzentrale auch den Mitarbeitern vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die erste Angebotslegung von ''Knorr'' erfolgte mit Eingangsdatum vom 22. Feber 1991. Sie umfasste mit ''TDM 3100'' ein aktuelles Gesamtsystem um öS 2325100,–– und ein neues System, ''TDM 3003'', um öS 2925100,––, für das zu diesem Zeitpunkt allerdings die Funkbewilligung der ''Österreichischen Post'' noch nicht vorlag. &lt;/ins&gt;Am 09.04.1991 fällte der ''Geschäftsführende Ausschuss'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] den Grundsatzbeschluss zum Einsatz des teureren, neuen Hausnotrufsystems ''TDM 3003'' von ''Knorr-Bremse''. Der Grundsatzbeschluss stellte noch keine Letztentscheidung für einen Kauf dar. Er bildete aber nach verschiedenen Bemühungen – auch über das ''Österreichische Rote Kreuz'' –, die Betriebsbewilligung für das neue System zu erhalten, die Basis für den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;Beginn eines Probebetriebes am 09.10.1991&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'''&lt;/ins&gt;. Am '''10.10.1991, um 15:07 Uhr''', wurde im Rahmen des Probebetriebes die '''erste Hausnotrufteilnehmerin an das neue System angeschlossen'''. Der Tätigkeitsbericht für den Seniorenalarm von Oktober 1991 weist neben der Alarmübersicht des ''GESIG''-Systems erstmals auch eine solche für das Hausnotrufsystem von ''Knorr-Bremse'' aus. Bei insgesamt 192 Hausnotrufgeräten wurden drei Teilnehmergeräte von ''Knorr-Bremse'', davon eines in ''Imst'', zwei in ''Innsbruck'', betrieben. Bei einer Leitstellenschulung am 23.10.1991 wurde die neue Seniorenalarmzentrale auch den Mitarbeitern vorgestellt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>9855</name></author>
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		<title>9855: /* Technischer Aufbau */</title>
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		<updated>2022-02-19T20:36:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technischer Aufbau&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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