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		<title>Rotkreuz Museum Innsbruck  - Letzte Änderungen [de-at]</title>
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			<title>Burghard Breitner</title>
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			<description>&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Burghard Breitner (16.6.1884 – 28.3.1956) und das Rote Kreuz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Daher besteht der Verdacht, dass Breitners Personalbogen an dieser Stelle manipuliert wurde, wofür eine vermutete Löschung eines früheren Eintrages mit Tintenkiller hindeuten könnte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied der NSDAP, andererseits war seine Stellung als Vorstand der Innsbrucker Chirurgie immer wieder dadurch bedroht, dass ''Breitner'' den vollen Ariernachweis nicht erbringen konnte. Er wurde mehrmals zwangspensioniert, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dann &lt;/del&gt;aber &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;immer wieder &lt;/del&gt;in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seine &lt;/del&gt;Funktion &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eingesetzt&lt;/del&gt;. Vom hochgradig nationalsozialistisch geprägten Rektor der ''Universität Innsbruck'' ''Harold Steinacker'' unterstützt, gelangte sein Fall bis in die Reichskanzlei, die 1941 – angeblich auch auf Intervention von Emmy Göring&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Breitner, Burghard: Hand an zwei Pflügen. Innsbruck: Inn-Verlag, o. J. [1956], 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; – entschied, ''Breitner'' innerhalb der Wehrmacht (Breitner war beratender Chirurg des Chirurgen des ''XVIII. Armeekorps'') Deutschblütigen gleichzustellen, nicht aber innerhalb der ''NSDAP''&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. LFU, Personalakt Burghard Breitner: Brief von Hans Heinrich Lammers, Leiter der Reichskanzlei, an Burghard Breitner vom 26.07.1941, Abschrift vom 20.08.1941.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Davon unbeschadet wurde er qua seiner Funktion „ad personam“ ermächtigt, an der Innsbrucker Chirurgie gemäß dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ Zwangssterilisierungen und -kastrationen vorzunehmen. Ein Quellennachweis dafür, dass Breitner selbst Zwangssterilisierungen und -kastrationen durchführte, existiert – bei allerdings allgemein schlechter Quellenlage – nicht, er schlug aber durchaus Maßnahmen vor, um die Abläufe zu optimieren. ''Burghard Breitner'' trug in seiner Funktion als Vorstand der ''Universitätsklinik für Chirurgie'' jedenfalls die Verantwortung für die Durchführung von mindestens 40 belegbaren Eingriffen zur Zwangssterilisation und -kastration. Neben Breitners Rolle im Rahmen der Erbgesundheitspolitik im Gau Tirol-Vorarlberg wirft seine Rolle bei der Austestung eines von SS-Lagerarzt ''Sigmund Rascher'' entwickelten Blutstillungsmedikamentes an der Innsbrucker Chirurgie ethische Fragen auf. ''Rascher'' hatte das Medikament im ''Außenlager Lochau'' des ''Konzentrationslagers Dachau'' entwickelt und es getestet, indem er Gefangene anschoss. Er wurde später verhaftet, das Medikament von ''Kurt Plötner'' weiterentwickelt. Der Oxforder Medizinhistoriker ''Paul Weindling'', der den Fall untersuchte, gab 2016, kurz nachdem er zu einem Forschungsaufenthalt in ''Innsbruck'' gewesen war, folgende Einschätzung ab: „I presume that Breitner only tested the product while conducting operations, and that he did this with due care. That the initial contact was with Rascher shows that Breitner did not see a problem with dealing with an SS physician at Dachau. This could be seen as ethically a problem.“&amp;lt;ref&amp;gt;Weindling, Paul: Re: Burghard Breitner and the Faculty of Medicine of the University of Innsbruck, E-Mail an Ernst Pavelka vom 06.12.2016, 22:11 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Befragte schwachsinnig ist!“. Zwangssterilisierungen und Zwangskastrationen im Gau Tirol-Vorarlberg unter besonderer Berücksichtigung der Beteiligung der Universität Innsbruck.. Endbericht des Forschungsprojektes „Unfruchtbarmachung“ und „freiwillige Entmannung“. Die Innsbrucker Universitätskliniken und die Erbgesundheitsgerichte des Reichsgaues Tirol und Vorarlberg. Innsbruck: Institut für Zeitgeschichte, 2020, https://www.erinnern.at/media/bc24cfe361c141649859e854732d3c35/zwangssterilisierungen-und-zwangskastrationen-im-gau-tirol-vorarlberg.pdf/@@download/file/Zwangssterilisierungen%20und%20Zwangskastrationen%20im%20Gau%20Tirol-%20Vorarlberg.pdf (Zugriff: 12.06.2025, 11:08).]. entgegen. Daher besteht der Verdacht, dass Breitners Personalbogen an dieser Stelle manipuliert wurde, wofür eine vermutete Löschung eines früheren Eintrages mit Tintenkiller hindeuten könnte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied der NSDAP, andererseits war seine Stellung als Vorstand der Innsbrucker Chirurgie immer wieder dadurch bedroht, dass ''Breitner'' den vollen Ariernachweis nicht erbringen konnte. Er wurde mehrmals &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;formal &lt;/ins&gt;zwangspensioniert, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verblieb &lt;/ins&gt;aber &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;realiter &lt;/ins&gt;in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seiner &lt;/ins&gt;Funktion. Vom hochgradig nationalsozialistisch geprägten Rektor der ''Universität Innsbruck'' ''Harold Steinacker'' unterstützt, gelangte sein Fall bis in die Reichskanzlei, die 1941 – angeblich auch auf Intervention von Emmy Göring&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Breitner, Burghard: Hand an zwei Pflügen. Innsbruck: Inn-Verlag, o. J. [1956], 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; – entschied, ''Breitner'' innerhalb der Wehrmacht (Breitner war beratender Chirurg des Chirurgen des ''XVIII. Armeekorps'') Deutschblütigen gleichzustellen, nicht aber innerhalb der ''NSDAP''&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. LFU, Personalakt Burghard Breitner: Brief von Hans Heinrich Lammers, Leiter der Reichskanzlei, an Burghard Breitner vom 26.07.1941, Abschrift vom 20.08.1941.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Davon unbeschadet wurde er qua seiner Funktion „ad personam“ ermächtigt, an der Innsbrucker Chirurgie gemäß dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ Zwangssterilisierungen und -kastrationen vorzunehmen. Ein Quellennachweis dafür, dass Breitner selbst Zwangssterilisierungen und -kastrationen durchführte, existiert – bei allerdings allgemein schlechter Quellenlage – nicht, er schlug aber durchaus Maßnahmen vor, um die Abläufe zu optimieren. ''Burghard Breitner'' trug in seiner Funktion als Vorstand der ''Universitätsklinik für Chirurgie'' jedenfalls die Verantwortung für die Durchführung von mindestens 40 belegbaren Eingriffen zur Zwangssterilisation und -kastration. Neben Breitners Rolle im Rahmen der Erbgesundheitspolitik im Gau Tirol-Vorarlberg wirft seine Rolle bei der Austestung eines von SS-Lagerarzt ''Sigmund Rascher'' entwickelten Blutstillungsmedikamentes an der Innsbrucker Chirurgie ethische Fragen auf. ''Rascher'' hatte das Medikament im ''Außenlager Lochau'' des ''Konzentrationslagers Dachau'' entwickelt und es getestet, indem er Gefangene anschoss. Er wurde später verhaftet, das Medikament von ''Kurt Plötner'' weiterentwickelt. Der Oxforder Medizinhistoriker ''Paul Weindling'', der den Fall untersuchte, gab 2016, kurz nachdem er zu einem Forschungsaufenthalt in ''Innsbruck'' gewesen war, folgende Einschätzung ab: „I presume that Breitner only tested the product while conducting operations, and that he did this with due care. That the initial contact was with Rascher shows that Breitner did not see a problem with dealing with an SS physician at Dachau. 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			<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:37:17 GMT</pubDate>
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			<comments>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php/Diskussion:Burghard_Breitner</comments>
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