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	<title>Rotkreuz Museum Innsbruck - Benutzerbeiträge [de-at]</title>
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		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_08/2017&amp;diff=2032</id>
		<title>Exponat des Monats 08/2017</title>
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		<updated>2022-08-08T10:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanitätstasche mit Inhalt, 1914-1918 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt eine '''Sammlung von Sanitätstaschen aus fast allen Epochen''' der Geschichte des ''Roten Kreuzes Innsbruck''. Eine dieser Taschen wurde dem Archiv im Jahre 2002 vom langjährigen aktiven Mitglied ''Hans Günther Munding'' (+ 11.01.2017) aus der ''Familie Munding'' – Besitzer der ältesten Konditorei Innsbrucks (1803), des [http://www.munding.at/ Café Munding] – als Schenkung überlassen. Sie stammt vom '''Gründungsmitglied''' der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'', '''''Hans Munding'' (29.10.1864 – 24.10.1935)'''. Wie die Tasche auf ''Hans Munding'' gekommen ist, konnte nicht ermittelt werden. Der Inhalt deutet auf die Verwendung durch einen Arzt während des ''Ersten Weltkriegs'' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇨ [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_im_Ersten_Weltkrieg|Die ''Rettungsatbeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' im ''Ersten Weltkrieg'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:1914-1918 sanitaetstasche hans munding 01.png|none|thumb|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/4/46/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_01.png|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;'''Sanitätstasche mit Gürtelschlaufen''' (1914-1918); Leder, 22x11x21 cm (BxTxH). – ''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'' (Schenkung Hans Günther Munding, 2002).&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:1914-1918 sanitaetstasche hans munding punktionsset.png|300 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/0/02/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_punktionsset.png]]&lt;br /&gt;
| '''Punktionsbesteck''', bestehend aus Spritze, zwei Nadeln, Behälter zur Aufbewahrung der Nadeln, Silberdraht sowie einem Behälter zur Aufbewahrung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:1914-1918 sanitaetstasche hans munding medikamente.png|300 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/f3/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_medikamente.png]]&lt;br /&gt;
| '''Medikamente''' insbesondere zur Betäubung und Schmerztherapie in verschieden großen, mittlerweile leeren Behältern: Morphium, Kokain und Koffein vermutlich in Tabletten- sowie Äther und Opiumtinktur in flüssiger Form. Die Befüllung war ursprünglich, da die Tasche den Formen der Behälter entsprechende Aufnahmen aufweist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild: 1914-1918 sanitaetstasche hans munding stethoskop.png|300 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/bb/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_stethoskop.png]]&lt;br /&gt;
| '''Stethoskop''' aus Holz, bestehend aus zwei Teilen zum Zusammenstecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:1914-1918 sanitaetstasche hans munding verletztenanhängezettel.png|300 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/0/06/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_verletztenanhaengezettel.png]]&lt;br /&gt;
| '''Anhängezettel zur Dokumentation der Versorgung von Verletzten''' bei einem Massenanfall von Verletzten. Block im Ledereinband. Die unterschiedlichen Farben dienten wohl der Einstufung des Schweregrades der Verletzung oder der Priorisierung von Versorgung und/oder Abtransport der Patienten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bild:1914-1918 sanitaetstasche hans munding laufzettel.png|300 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/a/a3/1914-1918_sanitaetstasche_hans_munding_laufzettel.png]]&lt;br /&gt;
| '''Laufzettel zur militärischen Nachrichtenübermittlung''' der ''k.-u.-k.-Armee''. Formularblock mit Pauspapier im Ledereinband.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_06/2018&amp;diff=2031</id>
		<title>Exponat des Monats 06/2018</title>
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		<updated>2022-08-08T10:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''Schauübungen der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''' =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RettAbt-UE-UE1914-05-03 FOT7-20180620163832 0001r schauuebung ausstellungsplatz 1914.png|thumb|400px|left|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3d/RettAbt-UE-UE1914-05-03_FOT7-20180620163832_0001r_schauuebung_ausstellungsplatz_1914.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Ankündigung einer Schauübung''' der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' aus dem Jahre 1914. – Beim 1912 gegründeten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_des_Tiroler_Samariterbundes_am_12.05.1912|''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverband (später: Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz)]] handelte es sich um eine Dachorganisation, die das Rettungswesen in Tirol „heben und pfegen“, vor allem aber u. a. in Hinblick auf die Ausbildung der Sanitätsmannschaften vereinheitlichen sollte. In jedem Ort in Tirol sollten von Ärzten geschulte Sanitäter verfügbar sein. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Gründerväter der ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'' hatten erkannt, dass die Qualität der Ausbildung der [[Der barmherzige Samariter|Samariter]], wie Sanitäter lange Zeit genannt wurden, der Schlüssel dazu sein musste, um in Innsbruck einen öffentlichen Rettungsdienst einrichten und stellen zu können. 1897 hatten Branddirektor ''Viktor Baron Graff'' und Abteilungsführer [[Gustav Riegl|''Gustav Riegl'']] den Innsbrucker Stadtarzt [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Otto Kölner'']] als Korpsarzt zur ''Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' geholt, um die [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Ausbildungsreform_unter_Dr._Otto_K.C3.B6lner|Ausbildung bei der schlecht geschulten Sanitätkolonne zu reformieren]]. [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Kölner'']] führte damals bei der Sanitätsabteilung erstmals ein standardisiertes Ausbildungsprogramm für Sanitäter, den ersten Sanitätskurs ein. Dieser bildete von Seiten der Ausbildung in zehnjähriger Aufbauarbeit die Basis dafür, dass man 1907 überhaupt imstande war, [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Aufnahme_des_.C3.B6ffentlichen_Rettungsdienstes_am_1.10.1907|in Innsbruck den öffentlichen Rettungsdienst aufzunehmen]]. Um die im Kurs erlernten und in einer abschließenden Prüfung approbierten Fähigkeiten auch nach außen zu demonstrieren, nahm die Sanitätsabteilung regelmäßig an den großen, öffentlichen Übungen der Feuerwehr teil. Nach der '''[[1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_der_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_am_12.4.1907|Gründung der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'']]''' am 12.04.1907 führte diese auch selbst '''jährlich öffentliche Übungen''' durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beübt wurde normalerweise ein '''Massenanfall von Verletzten''', wie er im Großunfall- und Katastrophenfall auftritt, Derartige Szenarien waren auch damals keineswegs abwegig, wie ein '''verheerender Brand in Zirl''', bei dem ein Großteil der Häuser zerstört wurde, am '''21.06.1908''' zeigte. Damals bewältigte die ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' ihr erstes '''Großschadensereignis'''. Dazu kamen Übungen im '''Be- und Entladen von Verwundetenzügen''', um der mit der ''Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz'' vereinbarten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_im_Ersten_Weltkrieg|Verpflichtung zur Betreuung von Militärpersonal im Kriegsfall]] gerecht werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen dienten dabei nicht nur der '''sanitätsdienstlichen und einsatztaktischen Schulung''', sondern boten vor allem auch eine '''Leistungsschau für die Bevölkerung''' sowie '''politischen Funktionären Gelegenheit zur Repräsentation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt eine ganze Reihe von '''Fotoserien zu den Schauübungen der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. Sie geben Einblick in die damals vorhandenen technischen Einrichtungen und das Vorgehen zur Bewältigung von Großschadenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1912 1-1 FOT7-20180620204843 r schauübung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3c/FOT1912_1-1_FOT7-20180620204843_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die beiden '''ersten Chefärzte der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''', '''''Dr. Franz Hörtnagl''''' (re.) und '''''Dr. Viktor Tschamler''''' (li.) salutieren vor '''''Erzherzog Eugen''''' vor Beginn einer Schauübung am 12.05.1912, die im Zusammenhang mit der Gründung des ''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverbandes'' (''Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz'') abgehalten worden war. Die beiden Ärzte wurden bei der an die Übung anschließenden Feier im ''Gasthof zum Grauen Bären'' zu Ehrenmitgliedern ernannt.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-1 FOT7-20180620200445 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/b1/FOT1913_1-1_FOT7-20180620200445_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufstellung der Sanitätsmannschaft''' bei einer Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände] im Jahre 1913. Es könnte sich um eine Übung im Rahmen der 6. Jahreshauptversammlung am 12.02.1913 handeln. Rechts im Bild, Obmann-Stellvertreter ''Anton Gasser''. Im Hintergrund das [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'sche Waisenhaus''].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-2 FOT7-20180620170858 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/89/FOT1913_1-2_FOT7-20180620170858_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die erste Angriffswelle bei einem Massenanfall von Verletzten bildeten mit Sanitätstaschen ausgerüstete Sanitäter auf Fahrrädern. Aufstellung einer '''Fahrradkolonne der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''' bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1910 1-3 FOT7-20180620203947 r hauptuebung staatsbahnhof.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/4/4d/FOT1910_1-3_FOT7-20180620203947_r_hauptuebung_staatsbahnhof.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau verschiedener Tragen und eines Tragstuhls''' bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-18 FOT7-20180620202543 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3e/FOT1913_1-18_FOT7-20180620202543_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Sanitäter mit Rauchhelm''' für Bergungen aus vergifteter Atmosphäre bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: AV-FOT-FOT1910 1-12 DIG-20170307114801 r hauptuebung staatsbahnhof linxweiler.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/f1/AV-FOT-FOT1910_1-12_DIG-20170307114801_r_hauptuebung_staatsbahnhof_linxweiler.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau eines ''Linxweiler'schen Einlagerungsapparates''''', in den bis zu vier Tragen eingehängt werden konnten, um '''Verwundete in Güterwaggons der Eisenbahn zu transportieren''', bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-13 FOT7-20180620201934 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1913_1-13_FOT7-20180620201934_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als '''Figuranten''' wurden gerne '''Kinder des [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'schen Waisenhauses'']''' im ''Saggen'' genommen. Hier wohl schon zum Ende einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem Ausstellungsgelände.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1908-10-25-1 FOT7-20180620210553 r felduebung innrain w greil.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1908-10-25-1_FOT7-20180620210553_r_felduebung_innrain_w_greil.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Karl Dornach''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Bürgermeister ''Wilhelm Greil''''' '''zieht''' '''den Hut vor der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. – Aufgenommen bei der Feldübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 25.10.1908 am ''Innrain''. Im Hintergrund ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm aus Holz, rechts das Verbindungshaus der [https://www.av-austria.at/ ''Akademischen Studentenverbindung Austria''] (''[https://www.openstreetmap.org/way/56216618 Josef-Hirn-Straße 3'']).&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
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		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_06/2018&amp;diff=2030</id>
		<title>Exponat des Monats 06/2018</title>
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		<updated>2022-08-08T10:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''Schauübungen der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''' =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RettAbt-UE-UE1914-05-03 FOT7-20180620163832 0001r schauuebung ausstellungsplatz 1914.png|thumb|400px|left|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3d/RettAbt-UE-UE1914-05-03_FOT7-20180620163832_0001r_schauuebung_ausstellungsplatz_1914.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Ankündigung einer Schauübung''' der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' aus dem Jahre 1914. – Beim 1912 gegründeten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_des_Tiroler_Samariterbundes_am_12.05.1912|''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverband (später: Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz)]] handelte es sich um eine Dachorganisation, die das Rettungswesen in Tirol „heben und pfegen“, vor allem aber u. a. in Hinblick auf die Ausbildung der Sanitätsmannschaften vereinheitlichen sollte. In jedem Ort in Tirol sollten von Ärzten geschulte Sanitäter verfügbar sein. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Gründerväter der ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'' hatten erkannt, dass die Qualität der Ausbildung der [[Der barmherzige Samariter|Samariter]], wie Sanitäter lange Zeit genannt wurden, der Schlüssel dazu sein musste, um in Innsbruck einen öffentlichen Rettungsdienst einrichten und stellen zu können. 1897 hatten Branddirektor ''Viktor Baron Graff'' und Abteilungsführer [[Gustav Riegl|''Gustav Riegl'']] den Innsbrucker Stadtarzt [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Otto Kölner'']] als Korpsarzt zur ''Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' geholt, um die [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Ausbildungsreform_unter_Dr._Otto_K.C3.B6lner|Ausbildung bei der schlecht geschulten Sanitätkolonne zu reformieren]]. [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Kölner'']] führte damals bei der Sanitätsabteilung erstmals ein standardisiertes Ausbildungsprogramm für Sanitäter, den ersten Sanitätskurs ein. Dieser bildete von Seiten der Ausbildung in zehnjähriger Aufbauarbeit die Basis dafür, dass man 1907 überhaupt imstande war, [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Aufnahme_des_.C3.B6ffentlichen_Rettungsdienstes_am_1.10.1907|in Innsbruck den öffentlichen Rettungsdienst aufzunehmen]]. Um die im Kurs erlernten und in einer abschließenden Prüfung approbierten Fähigkeiten auch nach außen zu demonstrieren, nahm die Sanitätsabteilung regelmäßig an den großen, öffentlichen Übungen der Feuerwehr teil. Nach der '''[[1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_der_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_am_12.4.1907|Gründung der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'']]''' am 12.04.1907 führte diese auch selbst '''jährlich öffentliche Übungen''' durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beübt wurde normalerweise ein '''Massenanfall von Verletzten''', wie er im Großunfall- und Katastrophenfall auftritt, Derartige Szenarien waren auch damals keineswegs abwegig, wie ein '''verheerender Brand in Zirl''', bei dem ein Großteil der Häuser zerstört wurde, am '''21.06.1908''' zeigte. Damals bewältigte die ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' ihr erstes '''Großschadensereignis'''. Dazu kamen Übungen im '''Be- und Entladen von Verwundetenzügen''', um der mit der ''Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz'' vereinbarten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_im_Ersten_Weltkrieg|Verpflichtung zur Betreuung von Militärpersonal im Kriegsfall]] gerecht werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen dienten dabei nicht nur der '''sanitätsdienstlichen und einsatztaktischen Schulung''', sondern boten vor allem auch eine '''Leistungsschau für die Bevölkerung''' sowie '''politischen Funktionären Gelegenheit zur Repräsentation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt eine ganze Reihe von '''Fotoserien zu den Schauübungen der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. Sie geben Einblick in die damals vorhandenen technischen Einrichtungen und das Vorgehen zur Bewältigung von Großschadenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1912 1-1 FOT7-20180620204843 r schauüebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3c/FOT1912_1-1_FOT7-20180620204843_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die beiden '''ersten Chefärzte der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''', '''''Dr. Franz Hörtnagl''''' (re.) und '''''Dr. Viktor Tschamler''''' (li.) salutieren vor '''''Erzherzog Eugen''''' vor Beginn einer Schauübung am 12.05.1912, die im Zusammenhang mit der Gründung des ''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverbandes'' (''Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz'') abgehalten worden war. Die beiden Ärzte wurden bei der an die Übung anschließenden Feier im ''Gasthof zum Grauen Bären'' zu Ehrenmitgliedern ernannt.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-1 FOT7-20180620200445 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/b1/FOT1913_1-1_FOT7-20180620200445_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufstellung der Sanitätsmannschaft''' bei einer Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände] im Jahre 1913. Es könnte sich um eine Übung im Rahmen der 6. Jahreshauptversammlung am 12.02.1913 handeln. Rechts im Bild, Obmann-Stellvertreter ''Anton Gasser''. Im Hintergrund das [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'sche Waisenhaus''].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-2 FOT7-20180620170858 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/89/FOT1913_1-2_FOT7-20180620170858_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die erste Angriffswelle bei einem Massenanfall von Verletzten bildeten mit Sanitätstaschen ausgerüstete Sanitäter auf Fahrrädern. Aufstellung einer '''Fahrradkolonne der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''' bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1910 1-3 FOT7-20180620203947 r hauptuebung staatsbahnhof.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/4/4d/FOT1910_1-3_FOT7-20180620203947_r_hauptuebung_staatsbahnhof.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau verschiedener Tragen und eines Tragstuhls''' bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-18 FOT7-20180620202543 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3e/FOT1913_1-18_FOT7-20180620202543_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Sanitäter mit Rauchhelm''' für Bergungen aus vergifteter Atmosphäre bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: AV-FOT-FOT1910 1-12 DIG-20170307114801 r hauptuebung staatsbahnhof linxweiler.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/f1/AV-FOT-FOT1910_1-12_DIG-20170307114801_r_hauptuebung_staatsbahnhof_linxweiler.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau eines ''Linxweiler'schen Einlagerungsapparates''''', in den bis zu vier Tragen eingehängt werden konnten, um '''Verwundete in Güterwaggons der Eisenbahn zu transportieren''', bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-13 FOT7-20180620201934 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1913_1-13_FOT7-20180620201934_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als '''Figuranten''' wurden gerne '''Kinder des [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'schen Waisenhauses'']''' im ''Saggen'' genommen. Hier wohl schon zum Ende einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem Ausstellungsgelände.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1908-10-25-1 FOT7-20180620210553 r felduebung innrain w greil.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1908-10-25-1_FOT7-20180620210553_r_felduebung_innrain_w_greil.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Karl Dornach''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Bürgermeister ''Wilhelm Greil''''' '''zieht''' '''den Hut vor der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. – Aufgenommen bei der Feldübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 25.10.1908 am ''Innrain''. Im Hintergrund ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm aus Holz, rechts das Verbindungshaus der [https://www.av-austria.at/ ''Akademischen Studentenverbindung Austria''] (''[https://www.openstreetmap.org/way/56216618 Josef-Hirn-Straße 3'']).&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_06/2018&amp;diff=2029</id>
		<title>Exponat des Monats 06/2018</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_06/2018&amp;diff=2029"/>
		<updated>2022-08-08T10:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''Schauübungen der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''' =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RettAbt-UE-UE1914-05-03 FOT7-20180620163832 0001r schauuebung ausstellungsplatz 1914.png|thumb|400px|left|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3d/RettAbt-UE-UE1914-05-03_FOT7-20180620163832_0001r_schauuebung_ausstellungsplatz_1914.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Ankündigung einer Schauübung''' der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' aus dem Jahre 1914. – Beim 1912 gegründeten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_des_Tiroler_Samariterbundes_am_12.05.1912|''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverband (später: Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz)]] handelte es sich um eine Dachorganisation, die das Rettungswesen in Tirol „heben und pfegen“, vor allem aber u. a. in Hinblick auf die Ausbildung der Sanitätsmannschaften vereinheitlichen sollte. In jedem Ort in Tirol sollten von Ärzten geschulte Sanitäter verfügbar sein. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Gründerväter der ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'' hatten erkannt, dass die Qualität der Ausbildung der [[Der barmherzige Samariter|Samariter]], wie Sanitäter lange Zeit genannt wurden, der Schlüssel dazu sein musste, um in Innsbruck einen öffentlichen Rettungsdienst einrichten und stellen zu können. 1897 hatten Branddirektor ''Viktor Baron Graff'' und Abteilungsführer [[Gustav Riegl|''Gustav Riegl'']] den Innsbrucker Stadtarzt [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Otto Kölner'']] als Korpsarzt zur ''Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' geholt, um die [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Ausbildungsreform_unter_Dr._Otto_K.C3.B6lner|Ausbildung bei der schlecht geschulten Sanitätkolonne zu reformieren]]. [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Kölner'']] führte damals bei der Sanitätsabteilung erstmals ein standardisiertes Ausbildungsprogramm für Sanitäter, den ersten Sanitätskurs ein. Dieser bildete von Seiten der Ausbildung in zehnjähriger Aufbauarbeit die Basis dafür, dass man 1907 überhaupt imstande war, [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Aufnahme_des_.C3.B6ffentlichen_Rettungsdienstes_am_1.10.1907|in Innsbruck den öffentlichen Rettungsdienst aufzunehmen]]. Um die im Kurs erlernten und in einer abschließenden Prüfung approbierten Fähigkeiten auch nach außen zu demonstrieren, nahm die Sanitätsabteilung regelmäßig an den großen, öffentlichen Übungen der Feuerwehr teil. Nach der '''[[1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_der_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_am_12.4.1907|Gründung der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'']]''' am 12.04.1907 führte diese auch selbst '''jährlich öffentliche Übungen''' durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beübt wurde normalerweise ein '''Massenanfall von Verletzten''', wie er im Großunfall- und Katastrophenfall auftritt, Derartige Szenarien waren auch damals keineswegs abwegig, wie ein '''verheerender Brand in Zirl''', bei dem ein Großteil der Häuser zerstört wurde, am '''21.06.1908''' zeigte. Damals bewältigte die ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' ihr erstes '''Großschadensereignis'''. Dazu kamen Übungen im '''Be- und Entladen von Verwundetenzügen''', um der mit der ''Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz'' vereinbarten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_im_Ersten_Weltkrieg|Verpflichtung zur Betreuung von Militärpersonal im Kriegsfall]] gerecht werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen dienten dabei nicht nur der '''sanitätsdienstlichen und einsatztaktischen Schulung''', sondern boten vor allem auch eine '''Leistungsschau für die Bevölkerung''' sowie '''politischen Funktionären Gelegenheit zur Repräsentation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt eine ganze Reihe von '''Fotoserien zu den Schauübungen der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. Sie geben Einblick in die damals vorhandenen technischen Einrichtungen und das Vorgehen zur Bewältigung von Großschadenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1912 1-1 FOT7-20180620204843 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3c/FOT1912_1-1_FOT7-20180620204843_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die beiden '''ersten Chefärzte der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''', '''''Dr. Franz Hörtnagl''''' (re.) und '''''Dr. Viktor Tschamler''''' (li.) salutieren vor '''''Erzherzog Eugen''''' vor Beginn einer Schauübung am 12.05.1912, die im Zusammenhang mit der Gründung des ''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverbandes'' (''Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz'') abgehalten worden war. Die beiden Ärzte wurden bei der an die Übung anschließenden Feier im ''Gasthof zum Grauen Bären'' zu Ehrenmitgliedern ernannt.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-1 FOT7-20180620200445 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/b1/FOT1913_1-1_FOT7-20180620200445_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufstellung der Sanitätsmannschaft''' bei einer Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände] im Jahre 1913. Es könnte sich um eine Übung im Rahmen der 6. Jahreshauptversammlung am 12.02.1913 handeln. Rechts im Bild, Obmann-Stellvertreter ''Anton Gasser''. Im Hintergrund das [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'sche Waisenhaus''].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-2 FOT7-20180620170858 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/89/FOT1913_1-2_FOT7-20180620170858_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die erste Angriffswelle bei einem Massenanfall von Verletzten bildeten mit Sanitätstaschen ausgerüstete Sanitäter auf Fahrrädern. Aufstellung einer '''Fahrradkolonne der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''' bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1910 1-3 FOT7-20180620203947 r hauptuebung staatsbahnhof.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/4/4d/FOT1910_1-3_FOT7-20180620203947_r_hauptuebung_staatsbahnhof.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau verschiedener Tragen und eines Tragstuhls''' bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-18 FOT7-20180620202543 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3e/FOT1913_1-18_FOT7-20180620202543_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Sanitäter mit Rauchhelm''' für Bergungen aus vergifteter Atmosphäre bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: AV-FOT-FOT1910 1-12 DIG-20170307114801 r hauptuebung staatsbahnhof linxweiler.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/f1/AV-FOT-FOT1910_1-12_DIG-20170307114801_r_hauptuebung_staatsbahnhof_linxweiler.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau eines ''Linxweiler'schen Einlagerungsapparates''''', in den bis zu vier Tragen eingehängt werden konnten, um '''Verwundete in Güterwaggons der Eisenbahn zu transportieren''', bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-13 FOT7-20180620201934 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1913_1-13_FOT7-20180620201934_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als '''Figuranten''' wurden gerne '''Kinder des [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'schen Waisenhauses'']''' im ''Saggen'' genommen. Hier wohl schon zum Ende einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem Ausstellungsgelände.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1908-10-25-1 FOT7-20180620210553 r felduebung innrain w greil.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1908-10-25-1_FOT7-20180620210553_r_felduebung_innrain_w_greil.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Karl Dornach''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Bürgermeister ''Wilhelm Greil''''' '''zieht''' '''den Hut vor der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. – Aufgenommen bei der Feldübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 25.10.1908 am ''Innrain''. Im Hintergrund ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm aus Holz, rechts das Verbindungshaus der [https://www.av-austria.at/ ''Akademischen Studentenverbindung Austria''] (''[https://www.openstreetmap.org/way/56216618 Josef-Hirn-Straße 3'']).&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
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	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_06/2018&amp;diff=2028</id>
		<title>Exponat des Monats 06/2018</title>
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		<updated>2022-08-08T10:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''Schauübungen der Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''' =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:RettAbt-UE-UE1914-05-03 FOT7-20180620163832 0001r schauuebung ausstellungsplatz 1914.png|thumb|400px|left|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3d/RettAbt-UE-UE1914-05-03_FOT7-20180620163832_0001r_schauuebung_ausstellungsplatz_1914.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Ankündigung einer Schauübung''' der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' aus dem Jahre 1914. – Beim 1912 gegründeten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_des_Tiroler_Samariterbundes_am_12.05.1912|''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverband (später: Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz)]] handelte es sich um eine Dachorganisation, die das Rettungswesen in Tirol „heben und pfegen“, vor allem aber u. a. in Hinblick auf die Ausbildung der Sanitätsmannschaften vereinheitlichen sollte. In jedem Ort in Tirol sollten von Ärzten geschulte Sanitäter verfügbar sein. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Gründerväter der ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'' hatten erkannt, dass die Qualität der Ausbildung der [[Der barmherzige Samariter|Samariter]], wie Sanitäter lange Zeit genannt wurden, der Schlüssel dazu sein musste, um in Innsbruck einen öffentlichen Rettungsdienst einrichten und stellen zu können. 1897 hatten Branddirektor ''Viktor Baron Graff'' und Abteilungsführer [[Gustav Riegl|''Gustav Riegl'']] den Innsbrucker Stadtarzt [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Otto Kölner'']] als Korpsarzt zur ''Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' geholt, um die [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Ausbildungsreform_unter_Dr._Otto_K.C3.B6lner|Ausbildung bei der schlecht geschulten Sanitätkolonne zu reformieren]]. [[Dr. Otto Kölner|''Dr. Kölner'']] führte damals bei der Sanitätsabteilung erstmals ein standardisiertes Ausbildungsprogramm für Sanitäter, den ersten Sanitätskurs ein. Dieser bildete von Seiten der Ausbildung in zehnjähriger Aufbauarbeit die Basis dafür, dass man 1907 überhaupt imstande war, [[1881-1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Aufnahme_des_.C3.B6ffentlichen_Rettungsdienstes_am_1.10.1907|in Innsbruck den öffentlichen Rettungsdienst aufzunehmen]]. Um die im Kurs erlernten und in einer abschließenden Prüfung approbierten Fähigkeiten auch nach außen zu demonstrieren, nahm die Sanitätsabteilung regelmäßig an den großen, öffentlichen Übungen der Feuerwehr teil. Nach der '''[[1907_Fr%C3%BChgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_der_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_am_12.4.1907|Gründung der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'']]''' am 12.04.1907 führte diese auch selbst '''jährlich öffentliche Übungen''' durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beübt wurde normalerweise ein '''Massenanfall von Verletzten''', wie er im Großunfall- und Katastrophenfall auftritt, Derartige Szenarien waren auch damals keineswegs abwegig, wie ein '''verheerender Brand in Zirl''', bei dem ein Großteil der Häuser zerstört wurde, am '''21.06.1908''' zeigte. Damals bewältigte die ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' ihr erstes '''Großschadensereignis'''. Dazu kamen Übungen im '''Be- und Entladen von Verwundetenzügen''', um der mit der ''Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz'' vereinbarten [[1907-1925_Die_Anfangsjahre_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_im_Ersten_Weltkrieg|Verpflichtung zur Betreuung von Militärpersonal im Kriegsfall]] gerecht werden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen dienten dabei nicht nur der '''sanitätsdienstlichen und einsatztaktischen Schulung''', sondern boten vor allem auch eine '''Leistungsschau für die Bevölkerung''' sowie '''politischen Funktionären Gelegenheit zur Repräsentation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt eine ganze Reihe von '''Fotoserien zu den Schauübungen der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. Sie geben Einblick in die damals vorhandenen technischen Einrichtungen und das Vorgehen zur Bewältigung von Großschadenslagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1912 1-1 FOT7-20180620204843 r schauübung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3c/FOT1912_1-1_FOT7-20180620204843_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die beiden '''ersten Chefärzte der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''', '''''Dr. Franz Hörtnagl''''' (re.) und '''''Dr. Viktor Tschamler''''' (li.) salutieren vor '''''Erzherzog Eugen''''' vor Beginn einer Schauübung am 12.05.1912, die im Zusammenhang mit der Gründung des ''Deutsch-tirolischen Samariter-Landesverbandes'' (''Tiroler Samariterbund vom Roten Kreuz'') abgehalten worden war. Die beiden Ärzte wurden bei der an die Übung anschließenden Feier im ''Gasthof zum Grauen Bären'' zu Ehrenmitgliedern ernannt.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-1 FOT7-20180620200445 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/b1/FOT1913_1-1_FOT7-20180620200445_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufstellung der Sanitätsmannschaft''' bei einer Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände] im Jahre 1913. Es könnte sich um eine Übung im Rahmen der 6. Jahreshauptversammlung am 12.02.1913 handeln. Rechts im Bild, Obmann-Stellvertreter ''Anton Gasser''. Im Hintergrund das [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'sche Waisenhaus''].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-2 FOT7-20180620170858 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/89/FOT1913_1-2_FOT7-20180620170858_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Die erste Angriffswelle bei einem Massenanfall von Verletzten bildeten mit Sanitätstaschen ausgerüstete Sanitäter auf Fahrrädern. Aufstellung einer '''Fahrradkolonne der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck''''' bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1910 1-3 FOT7-20180620203947 r hauptuebung staatsbahnhof.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/4/4d/FOT1910_1-3_FOT7-20180620203947_r_hauptuebung_staatsbahnhof.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau verschiedener Tragen und eines Tragstuhls''' bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-18 FOT7-20180620202543 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3e/FOT1913_1-18_FOT7-20180620202543_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Sanitäter mit Rauchhelm''' für Bergungen aus vergifteter Atmosphäre bei einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/48117292#map=19/47.27180/11.40383 Ausstellungsgelände].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: AV-FOT-FOT1910 1-12 DIG-20170307114801 r hauptuebung staatsbahnhof linxweiler.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/f1/AV-FOT-FOT1910_1-12_DIG-20170307114801_r_hauptuebung_staatsbahnhof_linxweiler.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Aufbau eines ''Linxweiler'schen Einlagerungsapparates''''', in den bis zu vier Tragen eingehängt werden konnten, um '''Verwundete in Güterwaggons der Eisenbahn zu transportieren''', bei der Hauptübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 9.10.1910 auf dem [https://www.openstreetmap.org/way/59433530 „Staatsbahnhof“ (späterer Westbahnhof)].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1913 1-13 FOT7-20180620201934 r schauuebung ausstellungshalle.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1913_1-13_FOT7-20180620201934_r_schauuebung_ausstellungshalle.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Kunstverlag [[Leo Stainer|Leo Stainer]]''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Als '''Figuranten''' wurden gerne '''Kinder des [https://www.openstreetmap.org/way/291964379 ''Sieberer'schen Waisenhauses'']''' im ''Saggen'' genommen. Hier wohl schon zum Ende einer wahrscheinlich am 12.02.1913 stattgefunden habenden Schauübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' auf dem Ausstellungsgelände.&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: FOT1908-10-25-1 FOT7-20180620210553 r felduebung innrain w greil.png|center|thumb|800px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6c/FOT1908-10-25-1_FOT7-20180620210553_r_felduebung_innrain_w_greil.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Fotografie, s/w, 14x9 cm, ''Karl Dornach''. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;'''Bürgermeister ''Wilhelm Greil''''' '''zieht''' '''den Hut vor der ''Rettungsabeilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'''''. – Aufgenommen bei der Feldübung der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' am 25.10.1908 am ''Innrain''. Im Hintergrund ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm aus Holz, rechts das Verbindungshaus der [https://www.av-austria.at/ ''Akademischen Studentenverbindung Austria''] (''[https://www.openstreetmap.org/way/56216618 Josef-Hirn-Straße 3'']).&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_04/2019&amp;diff=2027</id>
		<title>Exponat des Monats 04/2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_04/2019&amp;diff=2027"/>
		<updated>2022-08-08T10:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Alltronic Senior-Alarmat 715 / GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen, 1984''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der '''Woche vom 12. November 1984''' ging der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at/service/hausnotruf-tirol-2/ '''''Hausnotruf Tirol'''''] der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] unter der Bezeichnung '''„Seniorenalarm“''' erstmals in Betrieb. Schon in der Woche davor war er bei der Seniorenmesse ''Senior aktuell'' im Innsbrucker ''Kongresshaus'' (9. – 11.11.1984 voll funktionstüchtig vorgestellt worden. Am 21.11. wurde der ''Se­niorenalarm'' im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat ''Dr. Friedrich Greiderer'' und ''Dr. Franz Meisinger'' von der ''Stadt Innsbruck'' der Öffentlichkeit offiziell präsentiert. Das System war von Anfang an auf eine Implementierung in ganz Tirol angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelte sich um ein '''System der''' [https://www.gesig.at/ '''''Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'''''] vom Typ '''Senior-Alarmat''' der '''''Alltronic - Verstärker- und Steuerungstechnik GmbH'''''. Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Insbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt '''zwei Exemplare der Teilnehmerstation ''Alltronic Senior-Alarmat 715'''''. Beim ''Typ 715'' handelte es sich um den Nachfolger des ''Senior-Alarmat 705'', für den bereits seit 1977 eine generelle Fernmeldegenehmigung vorlag. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde im System des [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] von Anfang an der Gerätetyp 715 eingesetzt, sodass sich damit zwei sehr frühe Hausnotrufgeräte erhalten haben dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic01.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/35/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic01.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic012.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/a/aa/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic012.png]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic013.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/2/27/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic013.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Alltronic Senior-Alarmat 715''' der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] mit Handsender und Umhängetasche, 1984. – Hausnotrufgerät,  ca. 22 x 33 x 13,5 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Handsender mit Ledertäschchen zum Umhängen''' zum ''Senior-Alarmat'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], ~1984. – 6,8 x 2,6 x 8,8 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Handsender im Ledertäschchen''' mit Umhängeriemen zum ''Alltronic Senior-Alarmat 715'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], 6,8 x 2,6 x 8,8 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Alarmat-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriffen '''„Seniorenalarm“''' oder '''„Hausnotruf“''' versteht man technische Systeme, die auf Telefonnetzen als Medium der Nachrichtenübermittlung aufbauen, um bei Absetzen eines von einer Teilnehmerstelle ausgehenden Alarms an eine Zentrale, eine Ret­tungskette zur Hilfeleistung bei Notfällen in Gang zu setzen. Der Alarm wird dabei entweder vom Systemteilnehmer selbst oder bei Ausbleiben einer vereinbarten Meldung durch diesen, dass er sich Wohlauf befinde, vom System automatisch abgesetzt („Passivalarm“). Andere zum Teil veraltete Bezeichnungen für derartige technische Einrichtungen lauten auch „Rufhilfe“ oder „Heimnotruf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fa. [https://www.gesig.at '''''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'''''] '''stellte von Beginn des Hausnotrufes im November 1984 bis 1991 die technische Einrichtung zur Durchführung des Hausnotrufdienstes'''. Das '''''Alarmat-System''''' war vom ''Bewachungsdienst Dr. Frisch'', aus dessen Abteilung für Ver­kehrsregelung die Fa. ''GESIG'' 1961 hervorgegangen war, im Jahre '''1982 erstmals vorgestellt''' und wohl ab 1983 vertrieben worden. Es bestand aus einer beim Teilnehmer an das öffentli­che Telefonnetz angeschlossenen '''Feststation''', einem mit ihr drahtlos verbundenen '''Notrufsender''', der im Lederetui an ei­ner Schlaufe um den Hals oder am Gürtel getragen wurde, sowie der '''Zentrale''', in der die Not­rufe in der '''Leitstelle der''' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at '''''Freiwilligen Rettung Innsbruck'''''] aufliefen. Der '''Alarmat 715''' stellte in diesem Setting die '''Feststation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-08-09-1 20190410145956 0003 r.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/1/15/HNR1984-08-09-1_20190410145956_0003_r.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic09.png|500 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/c/c4/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic09.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-08-09-1 20190410145956 0014 r.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/1/18/HNR1984-08-09-1_20190410145956_0014_r.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Graphische Darstellung des Senior-Alarmat-Systems aus einer technischen Systembeschreibung vermutlich der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'', 09.08.1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Alltronic Senior-Alarmat 715 der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] mit '''Telefonanschlussstecker für''' [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/ADo8_AP.JPG '''ADo8-Telefonbuchse'''], ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]]].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;''Bedienung des Senior-Alarmat''' aus einer technischen Systembeschreibung vermutlich der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'', 09.08.1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alarmatstation wurde über Normstecker an das bestehende Strom- und den bestehen­den Festnetztelefonanschluss in der Wohnung des Seniorenalarmteilnehmers angeschlossen. Es war wichtig, dass es sich bei der Teilnehmersprechstelle '''nicht um einen der damals sehr verbreiteten sog. „Viertelanschlüsse“''' handelte. Der Viertelanschluss war eine technische Vari­ante des sog. „Gesellschaftsanschlusses“. Bei Gesellschaftsanschlüssen wurden mehrere Sprechstellen an eine Hauptleitung angeschlossen. Es brachte durch Leitungskosteneinspa­rungen Vorteile für die Verwaltung und durch Aufteilung der Anschlussgebühren geringere Kosten für die Sprechstellenteilnehmer. Der ''Viertelanschluss'', vulgo „Vierteltelefon“, verdankte seinen Namen dem Umstand, dass bis zu vier Sprechstellen an eine Hauptleitung angeschlossen werden konnten. Er beruhte auf dem von ''Gottlieb Dietl'' und ''Friedrich Koch'' entwickelten, 1905 in Wien erstmals zum Einsatz gekom­menen ''Selective-lock-out-System''. Als der Seniorenalarm im Jahre '''1984''' in Betrieb ging, kamen in ''Österreich'' '''auf insgesamt 2,6 Mio Telefonanschlüsse rund 1,5 Mio Gesellschaftsanschlüsse''' in der Variante des damals gängigen ''GA 78'', der sich vom Vorgänger ''GA 48'' durch Einbau von elektronischen Schaltelementen unterschieden hatte. Im Gegensatz zu anderen Systemen, bei denen mehrere Zweigleitungen an einer Hauptleitung hingen, wurden beim ''Selective-lock-out-Verfahren'' die gerade nicht aktiven Sprechstellen weggeschaltet, sodass das Fernsprechge­heimnis gewahrt blieb. Dies hätte aber bei Anschluss eines ''Senior-Alarmat-Gerätes'' die Folge gehabt, dass bei offener Verbindung eines andern Teilnehmers als der des Hausnotrufklienten auch ein etwaiger Notruf nicht durchgeschaltet worden wäre. '''Viertelanschlüsse mussten für den Einsatz eines Seniorenalarmgerätes also zuerst von der Post in einen ganzen Anschluss umgewandelt werden.''' Sie umzurüsten konnte damals aber durchaus ein paar Wochen dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand nun die Alarmatstation in der Wohnung des Klienten, so besaß der Teilnehmer ein Ge­rät, das außer mit einer '''digitalen Wahleinrichtung''' und optischen wie akustischen Anzeigen auch mit einer '''Notstromversorgung für achtstündigen Standby-Betrieb''', einer '''zyklischen Funktionsüberprüfung''' und der Möglichkeit ausgestattet war, '''vier zusätzliche Alarmgeber''' z. B. für Feuer- oder Einbruchsalarme aufzuschalten. Zudem hatte es eine sog. '''„Totmannein­richtung“'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Totmanneinrichtung'' setzte einen Alarm auch dann ab, wenn der Teilnehmer sich innerhalb eines definierten Zeitraums nicht durch das Drücken einer bestimmten Taste meldete, um zu zeigen, dass es ihm gut geht. Bei heutigen Geräten spricht man von der '''„Tagestaste“'''. Die Tot­manneinrichtung '''konnte damals schon automatisiert werden, indem sie an Auslöser wie Tritt­matten, WC-Türen, Eiskastentüren, Lichtschalter etc. gebunden wurde'''. Der am Körper getra­gene '''Notrufsender''', über den im Falle eines Notfalles vom Klienten selbst der Alarm ausge­löst werden konnte, wurde durch einen 9-Volt-Batterieblock gespeist und wies eine '''Reichweite von 100 Metern''', bei Aufschaltung zusätzlicher Alarmgeber auch weiter, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic08.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/7/75/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic08.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic07.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/d/d5/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic07.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:FOT-FOT1984 3-4 HNR-20141011094928 seniorenalarm gesig leitstelle fri 1984.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/a/a1/FOT-FOT1984_3-4_HNR-20141011094928_seniorenalarm_gesig_leitstelle_fri_1984.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Alltronic Senior-Alarmat 715 der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] Bedienteil nach gedrücktem Notrufknopf, ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;''Alltronic Senior-Alarmat 715'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], '''Bedienteil nach gedrücktem Notrufknopf''', ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Diapositiv, 35 x 24 mm, gerahmt. – Die '''Seniorenalarmzentrale''' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'']in der ''Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck'' im November 1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Alarmat-Zentrale''' in der ''Leitstelle der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'']'' hingegen bestand u. a. aus einem '''digitalen Telefonauswerter''', einem '''Rechner mit Bildschirm als Informationsspei­cher''', '''Protokolldrucker''', Telefoneinrichtung mit '''Freisprechfunktion''' und der '''Möglichkeit, Tele­fonate aufzuzeichnen''' sowie einer '''Notstromversorgung'''. Es handelte sich um die erste Notrufzen­trale für Senioren in Österreich, die bei Geräteausfall oder für den Fall, dass die Räumlichkei­ten unbenützbar geworden wären, durch einen '''Notkoffer''' weiterbetrieben werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wies das System auch '''erhebliche technische Mänge'''l auf, die dazu führten, dass Teilnehmergeräte oft mehrmals pro Woche an die Fa. [https://www.gesig.at ''GESIG''] zur Reparatur eingeschickt werden mussten. Nachdem '''1991''' auch die '''Teilnehmergrenze von 200 Anschlüssen erreicht''' worden war, wurde die Hausnotrufzentrale auf ein System der Fa. ''Knorr-Bremse'' umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Beginn des [https://www.roteskreuz-innsbruck.at/service/hausnotruf-tirol-2/ '''Hausnotruf Tirol'''] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bevor der ''Seniorenalarm'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] in Betrieb gegangen war, hatte es in einzelnen anderen Bundesländern bereits spezifische technische Alarmierungssysteme gegeben, die es al­ten, kranken und alleinstehenden Personen ermöglichten, durch einen Knopfdruck an einem am Körper getragenen Sender in einer Zentrale einen Alarm auszulösen, um solcherart Hilfe anzufordern. Darüberhinaus boten die Bezirksstellen ''Hall in Tirol'' und ''Schwaz'' ein System, bei dem sich die Teilnehmer für einen regelmäßig durchgeführten Kontrollanruf ohne zusätzliche technische Hilfe durch die jeweiligen Zentralen registrieren lassen konnten. Hob der Teilnehmer nicht ab, wurden Rettungsmaßnahmen in Gang gesetzt. Die Anzahl der Anmeldungen für diesen Service dürfte aber bescheiden gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaffung eines '''tirolweiten technischen Alarmierungssystems für alleinstehende, hilfsbe­dürftige Menschen''' wurde '''von''' '''Landesrat ''Dr. Friedrich Greiderer''''' in einer '''Sitzung des Vorstandes des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes''''' '''am 4. April 1984 angestoßen'''. ''Dr. Fritz Greiderer'' war Vizepräsident des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' und von 1979-1991 der beim ''Land Tirol'' zuständige Sozial- und Gesundheitsreferent (entspricht der Funktion eines Landesrates). In seiner Funktion als Landesrat hatte er nun um die Mitwirkung des ''Tiroler Roten Kreuzes'' bei der Errichtung eines Hausnotrufsystems gebeten. Daraufhin wurde von Seiten des Roten Kreuzes wahrscheinlich eine Bedarfserhebung, die auf einer Aussendung zu einer im Mai ohnehin anlaufenden Spendensammlung aufsetzen sollte, durchgeführt und die technischen Voraussetzung für den Einsatz verschiedener am Markt erhältlicher Systeme überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Vorschlag, ein in Salzburg im Einsatz stehendes System, das öS 300.000 – 500.000 gekostet hätte, einzusetzen, als zu teuer verworfen wurde, erklärte der Obmann der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], Ing. Karl Pobitzer, in der '''Verbandsausschusssitzung des ''Tiroler Roten Kreuzes'' vom 12.09.1984''', dass die ''Leitstelle der'' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] über eine '''in die bestehende EDV-Anlage integrierte technische Einrichtung''', geeignet wäre, die '''Versorgung für ganz Tirol''' durchzuführen. Die ''Leitstelle des '' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] war 1980 nach dem Vorbild der Leitstelle in München, die als modernste in Europa galt, modernisiert worden. Die Kosten des Seniorenalarmsystems von öS 180.000,–– sollten durch eine monatliche Mietgebühr für die Teilnehmergeräte oder auch die Möglichkeit des Ankaufs des Gerätes amortisiert werden. '''Landesrat ''Dr. Greiderer'' bat, die Sache weiter zu verfolgen''' und erklärte sich bereit, die '''Hälfte der Investitionskosten aus seinem Ressort zu bestrei­ten'''. Die '''andere Hälfte''' der Anfangsinvesitionen wurde später '''von den Bezirksstellen übernommen'''. Am 13.09.1984 beschloss der ''Dienstausschuss'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] die Aufnahme des ''Seniorenalarms'' in den kommenden Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-1 20191004111751 notruf fuer alleinstehende werbebroschüre s01.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/7/70/HNR1984-1_20191004111751_notruf_fuer_alleinstehende_werbebroschuere_s01.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-1 20191004111751 notruf fuer alleinstehende werbebroschüre interessentenkarte.png|500 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/fa/HNR1984-1_20191004111751_notruf_fuer_alleinstehende_werbebroschuere_interessentenkarte.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984 2 9 DIG-20141011075918 r seniorenalarm senior aktuell 1984.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6e/HNR1984_2_9_DIG-20141011075918_r_seniorenalarm_senior_aktuell_1984.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Erste Werbebroschüre für den ''Seniorenalarm'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck], 1984. – Broschüre, geheftet, 8 Seiten, DIN A6. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Interessentenkarte für das Seniorenalarmsystem''' der [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'']. Die Karte wurde in die Werbebroschüre eingeheftet verteilt. Der abtrennbare Teil war als Postkarte zur unkomplizierten Kontaktaufnahme mit dem [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Roten Kreuz Innsbruck''] ausgeführt. Links ein Text des Landesrates für Soziales, ''Dr. Fritz Greiderer'', der die tirolweite Implementierung des Seniorenalarms durch die ''Freiwillige Rettung innsbruck'' im April 1984 beim ''Landesverband Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' angeregt hat. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Präsentation der Senior-Alarmat-Zentrale''' der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] durch die [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwillige Rettung Innsbruck''] bei der '''„Senior aktuell“ vom 9. – 11.11.1984''' im ''Kongresshaus'' Innsbruck. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der ''Seniorenalarm'' im November 1984 tatsächlich in Betrieb genommen worden war, konnten die Teilnehmer die '''Geräte entweder um öS 432,–– mieten oder um rund öS 28.000,–– kaufen'''. Für bedürftige Teilnehmer gab es '''Zuschüsse des ''Landes Tirol''''', '''ab 1988 auch der ''Stadt Innsbruck'''''. Zudem finanzierten auch Unternehmen wie die ''Postsparkasse'' (1988) einzel­nen Teilnehmern die Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seniorenalarm sollte vom [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuz Innnsbruck''] n'''ach den Wünschen des ''Landes Tirol'' und im Auftrag des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' mit zumindest Billigung, wahrscheinlich Zustimmung der anderen Rotkreuz-Bezirksstellen im ganzen Bundesland Tirol''' implementiert werden. Direkter Ansprechpartner vor Ort war außerhalb ''Innsbrucks'' immer die für den Bezirk zuständige Rotkreuz-Bezirksstelle. Diese wurde bei Eingang eines Notrufes eines Seniorenalarmteilnehmers aus deren Versorgungsgebiet bei der ''Leitstelle der'' [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] zur Durchführung der notwendigen Rettungsmaßnahmen kontaktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;''Ernst Pavelka'', 11.04.2019&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_04/2019&amp;diff=2026</id>
		<title>Exponat des Monats 04/2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_04/2019&amp;diff=2026"/>
		<updated>2022-08-08T10:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;sup&amp;gt;Im ⇨ [[Online-Museum|Online-Museum]] wird jeden Monat ein Gegenstand aus dem ⇨ [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]] vorgestellt.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Alltronic Senior-Alarmat 715 / GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen, 1984''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der '''Woche vom 12. November 1984''' ging der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at/service/hausnotruf-tirol-2/ '''''Hausnotruf Tirol'''''] der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] unter der Bezeichnung '''„Seniorenalarm“''' erstmals in Betrieb. Schon in der Woche davor war er bei der Seniorenmesse ''Senior aktuell'' im Innsbrucker ''Kongresshaus'' (9. – 11.11.1984 voll funktionstüchtig vorgestellt worden. Am 21.11. wurde der ''Se­niorenalarm'' im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat ''Dr. Friedrich Greiderer'' und ''Dr. Franz Meisinger'' von der ''Stadt Innsbruck'' der Öffentlichkeit offiziell präsentiert. Das System war von Anfang an auf eine Implementierung in ganz Tirol angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelte sich um ein '''System der''' [https://www.gesig.at/ '''''Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'''''] vom Typ '''Senior-Alarmat''' der '''''Alltronic - Verstärker- und Steuerungstechnik GmbH'''''. Das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Insbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] beherbergt '''zwei Exemplare der Teilnehmerstation ''Alltronic Senior-Alarmat 715'''''. Beim ''Typ 715'' handelte es sich um den Nachfolger des ''Senior-Alarmat 705'', für den bereits seit 1977 eine generelle Fernmeldegenehmigung vorlag. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde im System des [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] von Anfang an der Gerätetyp 715 eingesetzt, sodass sich damit zwei sehr frühe Hausnotrufgeräte erhalten haben dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic01.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/35/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic01.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic012.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/a/aa/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic012.png]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic013.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/2/27/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic013.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Alltronic Senior-Alarmat 715''' der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] mit Handsender und Umhängetasche, 1984. – Hausnotrufgerät,  ca. 22 x 33 x 13,5 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Handsender mit Ledertäschchen zum Umhängen''' zum ''Senior-Alarmat'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], ~1984. – 6,8 x 2,6 x 8,8 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Handsender im Ledertäschchen''' mit Umhängeriemen zum ''Alltronic Senior-Alarmat 715'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], 6,8 x 2,6 x 8,8 cm (B x T x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Alarmat-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriffen '''„Seniorenalarm“''' oder '''„Hausnotruf“''' versteht man technische Systeme, die auf Telefonnetzen als Medium der Nachrichtenübermittlung aufbauen, um bei Absetzen eines von einer Teilnehmerstelle ausgehenden Alarms an eine Zentrale, eine Ret­tungskette zur Hilfeleistung bei Notfällen in Gang zu setzen. Der Alarm wird dabei entweder vom Systemteilnehmer selbst oder bei Ausbleiben einer vereinbarten Meldung durch diesen, dass er sich Wohlauf befinde, vom System automatisch abgesetzt („Passivalarm“). Andere zum Teil veraltete Bezeichnungen für derartige technische Einrichtungen lauten auch „Rufhilfe“ oder „Heimnotruf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fa. [https://www.gesig.at '''''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'''''] '''stellte von Beginn des Hausnotrufes im November 1984 bis 1991 die technische Einrichtung zur Durchführung des Hausnotrufdienstes'''. Das '''''Alarmat-System''''' war vom ''Bewachungsdienst Dr. Frisch'', aus dessen Abteilung für Ver­kehrsregelung die Fa. ''GESIG'' 1961 hervorgegangen war, im Jahre '''1982 erstmals vorgestellt''' und wohl ab 1983 vertrieben worden. Es bestand aus einer beim Teilnehmer an das öffentli­che Telefonnetz angeschlossenen '''Feststation''', einem mit ihr drahtlos verbundenen '''Notrufsender''', der im Lederetui an ei­ner Schlaufe um den Hals oder am Gürtel getragen wurde, sowie der '''Zentrale''', in der die Not­rufe in der '''Leitstelle der''' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at '''''Freiwilligen Rettung Innsbruck'''''] aufliefen. Der '''Alarmat 715''' stellte in diesem Setting die '''Feststation'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-08-09-1 20190410145956 0003 r.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/1/15/HNR1984-08-09-1_20190410145956_0003_r.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic09.png|500 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/c/c4/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic09.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-08-09-1 20190410145956 0014 r.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/1/18/HNR1984-08-09-1_20190410145956_0014_r.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Graphische Darstellung des Senior-Alarmat-Systems aus einer technischen Systembeschreibung vermutlich der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'', 09.08.1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Alltronic Senior-Alarmat 715 der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] mit '''Telefonanschlussstecker für''' [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/ADo8_AP.JPG '''ADo8-Telefonbuchse'''], ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]]].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;''Bedienung des Senior-Alarmat''' aus einer technischen Systembeschreibung vermutlich der Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'', 09.08.1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alarmatstation wurde über Normstecker an das bestehende Strom- und den bestehen­den Festnetztelefonanschluss in der Wohnung des Seniorenalarmteilnehmers angeschlossen. Es war wichtig, dass es sich bei der Teilnehmersprechstelle '''nicht um einen der damals sehr verbreiteten sog. „Viertelanschlüsse“''' handelte. Der Viertelanschluss war eine technische Vari­ante des sog. „Gesellschaftsanschlusses“. Bei Gesellschaftsanschlüssen wurden mehrere Sprechstellen an eine Hauptleitung angeschlossen. Es brachte durch Leitungskosteneinspa­rungen Vorteile für die Verwaltung und durch Aufteilung der Anschlussgebühren geringere Kosten für die Sprechstellenteilnehmer. Der ''Viertelanschluss'', vulgo „Vierteltelefon“, verdankte seinen Namen dem Umstand, dass bis zu vier Sprechstellen an eine Hauptleitung angeschlossen werden konnten. Er beruhte auf dem von ''Gottlieb Dietl'' und ''Friedrich Koch'' entwickelten, 1905 in Wien erstmals zum Einsatz gekom­menen ''Selective-lock-out-System''. Als der Seniorenalarm im Jahre '''1984''' in Betrieb ging, kamen in ''Österreich'' '''auf insgesamt 2,6 Mio Telefonanschlüsse rund 1,5 Mio Gesellschaftsanschlüsse''' in der Variante des damals gängigen ''GA 78'', der sich vom Vorgänger ''GA 48'' durch Einbau von elektronischen Schaltelementen unterschieden hatte. Im Gegensatz zu anderen Systemen, bei denen mehrere Zweigleitungen an einer Hauptleitung hingen, wurden beim ''Selective-lock-out-Verfahren'' die gerade nicht aktiven Sprechstellen weggeschaltet, sodass das Fernsprechge­heimnis gewahrt blieb. Dies hätte aber bei Anschluss eines ''Senior-Alarmat-Gerätes'' die Folge gehabt, dass bei offener Verbindung eines andern Teilnehmers als der des Hausnotrufklienten auch ein etwaiger Notruf nicht durchgeschaltet worden wäre. '''Viertelanschlüsse mussten für den Einsatz eines Seniorenalarmgerätes also zuerst von der Post in einen ganzen Anschluss umgewandelt werden.''' Sie umzurüsten konnte damals aber durchaus ein paar Wochen dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand nun die Alarmatstation in der Wohnung des Klienten, so besaß der Teilnehmer ein Ge­rät, das außer mit einer '''digitalen Wahleinrichtung''' und optischen wie akustischen Anzeigen auch mit einer '''Notstromversorgung für achtstündigen Standby-Betrieb''', einer '''zyklischen Funktionsüberprüfung''' und der Möglichkeit ausgestattet war, '''vier zusätzliche Alarmgeber''' z. B. für Feuer- oder Einbruchsalarme aufzuschalten. Zudem hatte es eine sog. '''„Totmannein­richtung“'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Totmanneinrichtung'' setzte einen Alarm auch dann ab, wenn der Teilnehmer sich innerhalb eines definierten Zeitraums nicht durch das Drücken einer bestimmten Taste meldete, um zu zeigen, dass es ihm gut geht. Bei heutigen Geräten spricht man von der '''„Tagestaste“'''. Die Tot­manneinrichtung '''konnte damals schon automatisiert werden, indem sie an Auslöser wie Tritt­matten, WC-Türen, Eiskastentüren, Lichtschalter etc. gebunden wurde'''. Der am Körper getra­gene '''Notrufsender''', über den im Falle eines Notfalles vom Klienten selbst der Alarm ausge­löst werden konnte, wurde durch einen 9-Volt-Batterieblock gespeist und wies eine '''Reichweite von 100 Metern''', bei Aufschaltung zusätzlicher Alarmgeber auch weiter, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic08.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/7/75/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic08.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:GM204 3 1-9 20130711000408 gesig alltronic senior alarmat 715 pic07.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/d/d5/GM204_3_1-9_20130711000408_gesig_alltronic_senior_alarmat_715_pic07.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:FOT-FOT1984 3-4 HNR-20141011094928 seniorenalarm gesig leitstelle fri 1984.png|450 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/a/a1/FOT-FOT1984_3-4_HNR-20141011094928_seniorenalarm_gesig_leitstelle_fri_1984.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Alltronic Senior-Alarmat 715 der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] Bedienteil nach gedrücktem Notrufknopf, ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;''Alltronic Senior-Alarmat 715'' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen''], '''Bedienteil nach gedrücktem Notrufknopf''', ~1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Diapositiv, 35 x 24 mm, gerahmt. – Die '''Seniorenalarmzentrale''' der [https://www.gesig.at/ Fa. ''GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen'']in der ''Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck'' im November 1984. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Alarmat-Zentrale''' in der ''Leitstelle der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'']'' hingegen bestand u. a. aus einem '''digitalen Telefonauswerter''', einem '''Rechner mit Bildschirm als Informationsspei­cher''', '''Protokolldrucker''', Telefoneinrichtung mit '''Freisprechfunktion''' und der '''Möglichkeit, Tele­fonate aufzuzeichnen''' sowie einer '''Notstromversorgung'''. Es handelte sich um die erste Notrufzen­trale für Senioren in Österreich, die bei Geräteausfall oder für den Fall, dass die Räumlichkei­ten unbenützbar geworden wären, durch einen '''Notkoffer''' weiterbetrieben werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wies das System auch '''erhebliche technische Mänge'''l auf, die dazu führten, dass Teilnehmergeräte oft mehrmals pro Woche an die Fa. [https://www.gesig.at ''GESIG''] zur Reparatur eingeschickt werden mussten. Nachdem '''1991''' auch die '''Teilnehmergrenze von 200 Anschlüssen erreicht''' worden war, wurde die Hausnotrufzentrale auf ein System der Fa. ''Knorr-Bremse'' umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Beginn des [https://www.roteskreuz-innsbruck.at/service/hausnotruf-tirol-2/ '''Hausnotruf Tirol'''] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bevor der ''Seniorenalarm'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] in Betrieb gegangen war, hatte es in einzelnen anderen Bundesländern bereits spezifische technische Alarmierungssysteme gegeben, die es al­ten, kranken und alleinstehenden Personen ermöglichten, durch einen Knopfdruck an einem am Körper getragenen Sender in einer Zentrale einen Alarm auszulösen, um solcherart Hilfe anzufordern. Darüberhinaus boten die Bezirksstellen ''Hall in Tirol'' und ''Schwaz'' ein System, bei dem sich die Teilnehmer für einen regelmäßig durchgeführten Kontrollanruf ohne zusätzliche technische Hilfe durch die jeweiligen Zentralen registrieren lassen konnten. Hob der Teilnehmer nicht ab, wurden Rettungsmaßnahmen in Gang gesetzt. Die Anzahl der Anmeldungen für diesen Service dürfte aber bescheiden gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaffung eines '''tirolweiten technischen Alarmierungssystems für alleinstehende, hilfsbe­dürftige Menschen''' wurde '''von''' '''Landesrat ''Dr. Friedrich Greiderer''''' in einer '''Sitzung des Vorstandes des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes''''' '''am 4. April 1984 angestoßen'''. ''Dr. Fritz Greiderer'' war Vizepräsident des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' und von 1979-1991 der beim ''Land Tirol'' zuständige Sozial- und Gesundheitsreferent (entspricht der Funktion eines Landesrates). In seiner Funktion als Landesrat hatte er nun um die Mitwirkung des ''Tiroler Roten Kreuzes'' bei der Errichtung eines Hausnotrufsystems gebeten. Daraufhin wurde von Seiten des Roten Kreuzes wahrscheinlich eine Bedarfserhebung, die auf einer Aussendung zu einer im Mai ohnehin anlaufenden Spendensammlung aufsetzen sollte, durchgeführt und die technischen Voraussetzung für den Einsatz verschiedener am Markt erhältlicher Systeme überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Vorschlag, ein in Salzburg im Einsatz stehendes System, das öS 300.000 – 500.000 gekostet hätte, einzusetzen, als zu teuer verworfen wurde, erklärte der Obmann der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], Ing. Karl Pobitzer, in der '''Verbandsausschusssitzung des ''Tiroler Roten Kreuzes'' vom 12.09.1984''', dass die ''Leitstelle der'' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] über eine '''in die bestehende EDV-Anlage integrierte technische Einrichtung''', geeignet wäre, die '''Versorgung für ganz Tirol''' durchzuführen. Die ''Leitstelle des '' [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] war 1980 nach dem Vorbild der Leitstelle in München, die als modernste in Europa galt, modernisiert worden. Die Kosten des Seniorenalarmsystems von öS 180.000,–– sollten durch eine monatliche Mietgebühr für die Teilnehmergeräte oder auch die Möglichkeit des Ankaufs des Gerätes amortisiert werden. '''Landesrat ''Dr. Greiderer'' bat, die Sache weiter zu verfolgen''' und erklärte sich bereit, die '''Hälfte der Investitionskosten aus seinem Ressort zu bestrei­ten'''. Die '''andere Hälfte''' der Anfangsinvesitionen wurde später '''von den Bezirksstellen übernommen'''. Am 13.09.1984 beschloss der ''Dienstausschuss'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] die Aufnahme des ''Seniorenalarms'' in den kommenden Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-1 20191004111751 notruf fuer alleinstehende werbebroschüre s01.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/7/70/HNR1984-1_20191004111751_notruf_fuer_alleinstehende_werbebroschuee_s01.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984-1 20191004111751 notruf fuer alleinstehende werbebroschüre interessentenkarte.png|500 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/f/fa/HNR1984-1_20191004111751_notruf_fuer_alleinstehende_werbebroschuere_interessentenkarte.png]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:320px&amp;quot; | [[Bild:HNR1984 2 9 DIG-20141011075918 r seniorenalarm senior aktuell 1984.png|250 px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6e/HNR1984_2_9_DIG-20141011075918_r_seniorenalarm_senior_aktuell_1984.png]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;Erste Werbebroschüre für den ''Seniorenalarm'' der [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck], 1984. – Broschüre, geheftet, 8 Seiten, DIN A6. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Interessentenkarte für das Seniorenalarmsystem''' der [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck'']. Die Karte wurde in die Werbebroschüre eingeheftet verteilt. Der abtrennbare Teil war als Postkarte zur unkomplizierten Kontaktaufnahme mit dem [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Roten Kreuz Innsbruck''] ausgeführt. Links ein Text des Landesrates für Soziales, ''Dr. Fritz Greiderer'', der die tirolweite Implementierung des Seniorenalarms durch die ''Freiwillige Rettung innsbruck'' im April 1984 beim ''Landesverband Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' angeregt hat. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;lt;sup&amp;gt;'''Präsentation der Senior-Alarmat-Zentrale''' der [https://www.gesig.at/ Fa. GESIG – Gesellschaft für Signalanlagen] durch die [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwillige Rettung Innsbruck''] bei der '''„Senior aktuell“ vom 9. – 11.11.1984''' im ''Kongresshaus'' Innsbruck. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der ''Seniorenalarm'' im November 1984 tatsächlich in Betrieb genommen worden war, konnten die Teilnehmer die '''Geräte entweder um öS 432,–– mieten oder um rund öS 28.000,–– kaufen'''. Für bedürftige Teilnehmer gab es '''Zuschüsse des ''Landes Tirol''''', '''ab 1988 auch der ''Stadt Innsbruck'''''. Zudem finanzierten auch Unternehmen wie die ''Postsparkasse'' (1988) einzel­nen Teilnehmern die Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seniorenalarm sollte vom [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Roten Kreuz Innnsbruck''] n'''ach den Wünschen des ''Landes Tirol'' und im Auftrag des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'' mit zumindest Billigung, wahrscheinlich Zustimmung der anderen Rotkreuz-Bezirksstellen im ganzen Bundesland Tirol''' implementiert werden. Direkter Ansprechpartner vor Ort war außerhalb ''Innsbrucks'' immer die für den Bezirk zuständige Rotkreuz-Bezirksstelle. Diese wurde bei Eingang eines Notrufes eines Seniorenalarmteilnehmers aus deren Versorgungsgebiet bei der ''Leitstelle der'' [https://www.roteskreuz-innsbruck ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] zur Durchführung der notwendigen Rettungsmaßnahmen kontaktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;''Ernst Pavelka'', 11.04.2019&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_11/2019&amp;diff=2025</id>
		<title>Exponat des Monats 11/2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_11/2019&amp;diff=2025"/>
		<updated>2022-08-08T09:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
== '''Rettungsleitstelle Innsbruck-Stadt – ein Rückblick in Bildern''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''2. November 1999, um 20 Uhr''', wurde der '''Betrieb der''' [[1970-2005_Differenzierung,_Spezialisierung_und_Professionalisierung#Rettungsleitzentrale_Innsbruck|'''''Rettungsleitzentrale Innsbruck''''']] '''der''' [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at '''''Freiwilligen Rettung Innsbruck'''''] am Standort Innsbruck, Sillufer3, '''eingestellt''' und die Disponierung der Fahrzeuge zunächst nur des [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''], später auch der ''Bezirksstellen Hall in Tirol'', ''Wattens'', ''Innsbruck-Land'', ''Telfs'' sowie ab 2002 auch ''Kufstein'' durch die [[1970-2005_Differenzierung,_Spezialisierung_und_Professionalisierung#Bereichsleitstelle_Tirol_Mitte|''Bereichsleitstelle Tirol-Mitte'']] in der ''Eduard-Bodem-Gasse 2'' übernommen. Mit dem Ende der hauseigenen Leitstelle des [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck''] endete vor zwanzig Jahren eine Ära, welche vor 90 Jahren mit der Installation des ersten Telefonanschlusses in der Rettungsstation der ''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'' im Rathaus ihren Anfang genommen hatte. Mit der als überörtliche Leitstelle konzipierten [[1970-2005_Differenzierung,_Spezialisierung_und_Professionalisierung#Bereichsleitstelle_Tirol_Mitte|''Bereichsleitstelle Tirol-Mitte'']] begann eine neue Entwicklung, die mit dem Ende der Tiroler Bezirksleitstellen ab Beginn des ''Rettungsdienstes Tirol'' im Juli 2011 und in der zentralen Disponierung des Rettungs- und Krankentransportdienstes für das ganze Bundesland durch die ''Leitstelle Tirol'' ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden ein '''Rückblick in Bildern auf die hauseigenen „Leitstellen“ des''' [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at '''''Roten Kreuzes Innsbruck''''']:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1910 1 20130723180327 r freiwilligenzimmer in der rettungsstation innsbruck 1910.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/5/5b/FOT1910_1_20130723180327_r_freiwilligenzimmer_in_der_rettungsstation_innsbruck_1910.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Karl ''Dornach'': [[Exponat_des_Monats_05/2019|Das „Freiwilligenzimmer“ in der Rettungsstation Innsbruck]], ~1910. – Fotografie (Ansichtskarte), s/w, 14 x 9 cm (B x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Bereits bei Aufnahme des öffentlichen Rettungsdienstes durch die [[1881-1907_Frühgeschichte_des_Innsbrucker_Rettungswesens#Die_Gr.C3.BCndung_der_Rettungsabteilung_der_Freiwilligen_Feuerwehr_Innsbruck_am_12.4.1907|''Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck'']] am 1. Oktober 1907 standen '''bis Ende des Jahres 1907 105 Verständigungen der ''Rettungsabteilung'' durch den Telefonanschluss der Feuerwehr unter der Rufnummer 359''' nur 26 Alarmierungen durch die Polizei, 20 durch andere Personen, 35 durch Patienten selbst und 11 durch Telegraph gegenüber. Im Zusammenhang mit neuen Räumlichkeiten, die der ''Rettungsabteilung'' im Rathaus, in dem sie von Anfang an ihre Station gehabt hatte, von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, '''erhielt diese im Jahre 1909 auch ihren ersten Telefonanschluss mit der Rufnummer 300'''. Die Aufnahme zeigt links im Bild diesen ersten Telefonanschluss. In technischer Hinsicht könnte man die '''Installation dieses Telefonanschlusses als ersten Schritt in Richtung einer Leitstelle''' betrachten: Für die Anforderung des Rettungsdienstes stand mit dem Fernsprecher bereits ein technisches Hilfsmittel zur Verfügung, wenn auch die Disponierung des Pferdegespannes und die Transportdokumentation noch „händisch“ erfolgt sein dürfte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1957 2-3 WG23-20170704021458 erste sprechfunkanlage fixstation.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/8b/FOT1957_2-3_WG23-20170704021458_erste_sprechfunkanlage_fixstation.png|&amp;lt;sup&amp;gt;''Johann Niczky von Niczk'': Pye Station Assembly PTC 723N, 1957 (© [https://www.vaca-loca-innsbruck.at ''Lukas Niczky'']). – Fixstation der ersten Sprechfunkanlage der [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] (1956) in der Kanzlei des 1926/27 Rettungsheimes in der ''Wilhelm-Greil-Straße 23''. – Fotografie: s/w, 24 x 17 cm. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck]].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Im '''Oktober 1956''' erwarb die [[1925-1938_Die_Freiwillige_Rettungsgesellschaft_Innsbruck_in_turbulenter_Zeit#Der_Weg_in_die_Selbst.C3.A4ndigkeit|''Freiwillige Rettungsgesellschaft Innsbruck'']] ihre [[Exponat des Monats 12/2016|'''erste Sprechfunkanlage''']]. Damit konnte erstmals in der Geschichte der [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] ein auf Fahrt befindlicher Rettungswagen für einen Folgeeinsatz alarmiert werden. Es handelte sich um ein '''System der der britischen Firma [http://www.pyemuseum.org/ ''Pye Telecommunications Ltd.''''']. Angekauft wurden eine Fixstation vom Typ ''PTC723N'', eine Mobilstation (für den Fahrzeugeinbau) vom Typ ''PTC114/5'', zwei Fahrzeugfunkgeräte vom Typ ''„Reporter“ PTC116/7'' sowie ein Handfunkgerät vom Typ ''PTC122''. Die oben abgebildete '''Fixstation wurde einfach in der Kanzlei aufgestellt''', wo damals noch unter der Notrufnummer 44 44 auch die '''Anrufe eingingen''' und die '''Transportdokumentation und -verrechnung''' erfolgte, sodass man von jetzt an wohl von einer '''„Leitstelle“ im Vollsinn''' sprechen kann.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1970 leitstelle sillufer 3 sto su.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/9/93/FOT1970_leitstelle_sillufer_3_sto_su.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Die neue Leitstelle im Wacheneubau der [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] am ''Sillufer 3'', 1970. – Fotografie, s/w, 24 x 18 cm (L x B). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;In den Jahren 1968-1970 hatte die [[Die_Freiwillige_Rettungsgesellschaft_Innsbruck_in_der_Nachkriegszeit|''Freiwillige Rettungsgesellschaft Innsbruck'']] '''neben dem ehemaligen ''Tivoli-Sportplatz'' am ''Sillufer'' ihre zweite Wache errichtet'''. In einen Raum im Erdgeschoss, direkt neben dem Haupteingang, wurde '''erstmals eine moderne Leitstelle''' eingeplant.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1980-10-25-6 LSFRI1-20180420165410 r inbetriebnahme rettungsleitzentrale innsbruck.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/6/6a/FOT1980-10-25-6_LSFRI1-20180420165410_r_inbetriebnahme_rettungsleitzentrale_innsbruck.png|&amp;lt;sup&amp;gt;''Friederike Murauer'': '''Inbetriebnahme der''' [[1970-2005_Differenzierung,_Spezialisierung_und_Professionalisierung#Rettungsleitzentrale_Innsbruck|'''''Rettungsleitzentrale Innsbruck''''']] im ersten Stock der Rettungswache der Freiwilligen Rettung Innsbruck am Tivoli, '''25.10.1980'''. – Fotografie, 17 x 12 cm (L x B). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1980''' übersiedelte die Leitstelle in den ersten Stock und wurde durch eine '''Rettungsleitzentrale nach Münchner Vorbild''' ersetzt. Die Münchener Leitstelle galt damals als die modernste in Europa. Die Technik wurde von der Firma '''''AEG Telefunken''''' bereitgestellt. Sie bestand aus drei gleichberechtigten Bedientischen, die unabhängig voneinander, aber auch untereinander korrespondierend betrieben werden konnten. An jedem von ihnen liefen 22 Telefonleitungen und 10 Funkkanäle auf. Damit waren außer den Leitungen für die Notrufannahme Direktverbindungen zu anderen Einsatzorganisationen, Behörden, der Innsbrucker Klinik, den Landesrettungsfrequenzen Salzburg und Vorarlberg etc. möglich. Komplettiert wurde die Anlage durch technische Zusatzeinrichtungen wie einer Funkkreiszusammenschaltung, Weiterleitung von Telefonaten an Funkgeräte, Fangvorrichtung zur Ermittlung von Falschanrufern, Tonbandaufzeichnung für Telefon und Funk etc.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PB1980-10-27 innsbrucker nachrichten headline.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/2/20/PB1980-10-27_innsbrucker_nachrichten_headline.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Headline der „Innsbrucker Nachrichten“ vom 27.10.1980. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1980 2 20191118205713 r rettungsleitzentrale innsbruck nottelefone.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/d/d5/FOT1980_2_20191118205713_r_rettungsleitzentrale_innsbruck_nottelefone.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Schrank mit Nottelefonen''' als Ausfallsebene für die normalen Kommunikationseinrichtungen in der ''Rettungsleitzentrale'' im ersten Stock der Wache der [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] am ''Tivoli'', ~1980. – Fotografie: 15 x 10 cm (B x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']]. &amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1992-06-14-3 20191024233538 r inbetriebnahme landesrettungsleitstelle fri s3.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/7/7e/FOT1992-06-14-3_20191024233538_r_inbetriebnahme_landesrettungsleitstelle_fri_s3.png|&amp;lt;sup&amp;gt;''Friederike Murauer'': '''Einweihung der Landesrettungsleitstelle''' in der ''Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck'' am '''14.06.1992''' im Rahmen der Feierlichkeiten zum '''85-jährigen Bestandsjubiläum des Roten Kreuzes Innsbruck''' mit Vertretern des Landes Tirol sowie der Stadt Innsbruck: Obmann ''Hans Graßmayr'', Landeshauptmann ''Alois Partl'', Präsident des Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes ''Arthur Thöni'', Landtagspräsident ''Reissigl'', Landesrettungskommandant ''Karl Pobitzer''. Die '''''Landesrettungsleitstelle Tirol''''' wurde '''1992''' aufgrund gesetzlicher Vorgaben '''neu geschaffen und in die ''Rettungsleitzentrale Innsbruck'' integriert'''. Sie erhielt einen eigenen Bereich, der durch ein Sichtfenster von der ''Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck'' abgetrennt war. – Fotografie: 15 x 10 cm (B x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1995-2 20191118184545 r murauer friedl leitstelle fri wegmayr steltzer spielmann.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/5/53/FOT1995-2_20191118184545_r_murauer_friedl_leitstelle_fri_wegmayr_steltzer_spielmann.png|&amp;lt;sup&amp;gt;''Friederike Murauer'': Die Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck im Jahre 1995. Links im Bild der heutige Geschäftsführer des ''Landesverbandes Tirol des Österreichischen Roten Kreuzes'', ''Thomas Wegmayr''. – Fotografie: 17 x 12,5 cm (B x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT2000-10 1-02 20191118181350 r räumung leitstelle fri 10-2000.png|thumb|800px|center|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/e/e1/FOT2000-10_1-02_20191118181350_r_raeumung_leitstelle_fri_10-2000.png|&amp;lt;sup&amp;gt;'''Abbau der Leitstelle der Freiwilligen Rettung Innsbruck''' mit Hilfe der Berufsfeuerwehr Innsbruck im '''Oktober 2000''', nachdem der '''Betrieb am 02.11.1999 eingestellt und auf die Bereichsleitstelle Tirol-Mitte übergegangen''' war. Einer der Leitstellentische mit vollständiger Kommunikationseinrichtung wurde damals für das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] aufgehoben. Irrtümlicherweise wäre er bei Auflösung eines Außenlagers der [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] ohne Kenntnis des Archivars fast vernichtet worden, wurde aber durch die Geistesgegenwart des Eigentümers der [https://www.fairrescue.at ''Fa. FairRescue''], ''Harald Mair'', von diesem gerettet und wird nun in einem Lager von [https://www.fairrescue.at ''FairRescue''] für das [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']] zur weiteren Verwendung vorgehalten. In dem Raum, in dem die Leitstelle untergebracht war, befindet sich heute mit dem ''Dr.-Otto-Kölner-Saal'' der dritte von insgesamt sechs Lehrsälen des  [https://www.roteskreuz-Innsbruck.at ''Roten Kreuzes Innsbruck'']. – Fotografie: 13 x 9 cm (B x H). – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
⇨ Zurück zum [[Online-Museum|'''Online-Museum''']]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka, 18.11.2019.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/index.php?title=Exponat_des_Monats_12/2019&amp;diff=2024</id>
		<title>Exponat des Monats 12/2019</title>
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		<updated>2022-08-08T09:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
== '''Revolutionsfahne, Rumänien, Dezember 1989''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Rote Kreuz Innsbruck''] beteiligte sich von '''Dezember 1989 bis Jänner 1990''' an insgesamt '''zwei – je nach Zählung drei – Hilfsaktionen''', die das [https://www.roteskreuz.at/tirol/ ''Tiroler Rote Kreuz''] im Rahmen der '''Rumänienhilfe''' des [https://www.roteskreuz.at ''Österreichischen Roten Kreuzes''] '''für die notleidende Bevölkerung in ''Rumänien''''' durchgeführt hatte. Beim zweiten Hilfseinsatz vom 18. – 26.01.1990 wurden nach genauer Bedarfserhebung 2,5 Tonnen Medikamente und medizinische Geräte Ärzten in und um [https://www.openstreetmap.org/node/26292942 ''Târgu (Tirgu) Mureș'' / ''Neumarkt am Mieresch''] übergeben, drei Patienten zur operativen Behandlung nach ''Innsbruck'' geflogen sowie medizinische und andere soziale Einrichtungen in den beiden Regierungsdistrikten [https://www.openstreetmap.org/relation/55466 ''Bistrița-Năsăud'' / ''Bistritz-Nussdorf''] und [https://www.openstreetmap.org/relation/72481 ''Maramureș''], die dem ''Österreichischen Roten Kreuz'' vom ''Internationalen Roten Kreuz'' zur langfristigen Betreuung zugeteilt worden waren, erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''erste Hilfsaktion''' hatte bereits vom '''28.12.1989 bis 01.01.1990''', und damit '''unmittelbar nach dem Ende der rumänischen Revolution am 27.12.1989''' stattgefunden. Entweder dieser Hilfskonvoi, der 100 Tonnen  an Lebensmitteln nach [https://www.openstreetmap.org/way/45424978#map=14/47.1430/23.8715 ''Dej''] geliefert hatte, oder erst die zweite '''Hilfsexpedition brachte die vorliegende Revolutionsfahne mit nach ''Innsbruck'''''.  Während der von '''16. – 27.12.1989''' gedauert habenden, blutigen '''Revolution gegen das realsozialistische Regime von Diktator ''Nicolae Ceaușescu''''' wurde von den Revolutionären das '''Staatswappen der ''Sozialistischen Republik Rumänien'' aus der offiziellen Flagge ausgeschnitten''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GM211-02 20191214150135 rumaenische revolutionsfahne 03.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/5/57/GM211-02_20191214150135_rumaenische_revolutionsfahne_03.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Rumänische Revolutionsfahne, Dezember 1989. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Zeitzeugenberichten hatten Teilnehmer bei beiden Hilfsaktionen Revolutionsfahnen mitgenommen. Die Fahne soll ein Geschenk des Bürgermeisters von [https://www.openstreetmap.org/relation/9846497 ''Sibiu'' / ''Hermannstadt''] gewesen sein.  Seitdem von ''Karl-Heinz Dietrich'', der bei beiden Hilfsexpeditionen den Gerätewagen besetzt hatte, aufbewahrt, fand sie im Jahre 2018 den Weg ins [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck| ''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:GM211-02 20191214150135 rumaenische revolutionsfahne.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/5/5c/GM211-02_20191214150135_rumaenische_revolutionsfahne.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Rumänische Revolutionsfahne, Dezember 1989. – [[Das Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck|''Archiv der Freiwilligen Rettung Innsbruck'']].&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zivildiener ''Matteo Tomasini'' mit rumänischer Revolutionsfahne am '''14.12.2019''' – '''30 Jahre nach der rumänischen Revolution''' – im Garagenhof der Rettungswache der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''] am Tivoli.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1989 1-11 20191215145053 r hilfskonvoi fuer rumaenien rotes kreuz tirol.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/3/3c/FOT1989_1-11_20191215145053_r_hilfskonvoi_fuer_rumaenien_rotes_kreuz_tirol.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Der erste Hilfskonvoi des Tiroler Roten Kreuzes für Rumänien. – Fotografie, 13 x 9 cm (B x H). – ''Privatarchiv Michael Pfurtscheller''.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hilfskonvoi setzte sich zusammen aus den Fahrzeugen „Innsbruck 6“, „Innsbruck 53“ (Gerätewagen), und „Innsbruck 35“ (Funkwagen) des Innsbrucker Roten Kreuzes, „Steinach 5“, „Imst 3“, „Kufstein 9“ der entsprechenden andern Rotkreuz-Bezirksstellen sowie zwei LKW-Zügen der Fa. ''Unterer'', zwei LKW der Fa. ''Schenker'' sowie je einem LKW der Firmen ''Huter'', ''Triendl'' und ''Auer''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''„Innsbruck 6“''', der einzige allradgetriebene Rettungstransportwagen der [https://www.roteskreuz-innsbruck.at ''Freiwilligen Rettung Innsbruck''], fuhr '''wie ein Notarztwagen ausgestattet und besetzt''', um den Konvoi bei medizinischen Notfällen zu unterstützen. Beim '''''Gerätewagen''''' handelte es sich um ein technisches '''Hilfsfahrzeug für Großunfall- und Katastropheneinsätze''', das bei technischen Problemen aushelfen sollte. Der [[Exponat_des_Monats_10/2018|'''''Funkwagen''''', im Jahre 1978 die erste '''mobile Einsatzleitzentrale''' in Österreich]], konnte Funkbrücken zwischen unterschiedlichsten nachrichtentechnischen Systemen herstellen. Die LKW samt Fahrern wurden von den Speditionsunternehmen zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Teilnehmer an der Expedition in der [https://www.openstreetmap.org/way/69598849 ''Standschützenkaserne''] geimpft worden waren und die Mannschaft des ''Gerätewagen'' den Funkwagen noch mit einer 220-Volt-Stromversorgung ausgestattet hatte, setzte sich der Konvoi am 28.12.1989, um 14:31 Uhr, Richtung ''Rumänien'' in Bewegung. Noch im Stadtgebiet von Innsbruck fiel einer der LKW wegen eines Schadens an der Motorstaubremse aus und musste zurückbleiben. Die Route führte über ''Wien'' und ''Budapest'' auf südlicher Route nach [https://www.openstreetmap.org/way/45424978#map=14/47.1430/23.8715 ''Dej'']. [https://www.openstreetmap.org/way/45424978#map=14/47.1430/23.8715 ''Dej''] war nur eine Ausweichdestination gewesen, weil der ursprüngliche Zielort aufgrund von Kampfhandlungen nicht angefahren werden konnte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1989 1-04 20191215150316 r nach auffahrunfall beschaedigter lkw fa auer in berettyoujfalu ungarn.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/be/FOT1989_1-04_20191215150316_r_nach_auffahrunfall_beschaedigter_lkw_fa_auer_in_berettyoujfalu_ungarn.png|&amp;lt;sup&amp;gt;LKW der Fa. ''Auer'' nach einem Auffahrunfall, Berettyóújfalu (Ungarn), 29.12.1989. – Fotografie, 13 x 9 cm (B x H). – ''Privatarchiv Michael Pfurtscheller''.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor [https://www.openstreetmap.org/relation/1444181 ''Berettyóújfalu'' (''Ungarn'')] fuhr ein LKW der Fa. ''Auer'' bei eisglatter Fahrbahn auf einen der LKW-Züge der Fa. ''Unterer'' auf. Der Fahrer wurde eingeklemmt. Mit Hilfe des Hubzuges mit 20-mm-Stahlseil des ''Gerätewagens'' wurde der LKW soweit auseinandergezogen, dass der Mann befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Mit einem Konvoi des ''Roten Kreuzes Linz'', der auf dem Weg nach Hause zufällig vorbeikam, wurde der Fahrer nach Hause gebracht. Das ''Rote Kreuz Linz'' stellte außerdem einen leeren LKW als Ersatz für den nicht mehr fahrbereiten zur Verfügung. Der Anhänger des LKW-Zuges konnte – ebenfalls mit Hilfe des ''Gerätewagen''s wieder – fahrbereit gemacht werden. Es war dies nur einer von mehreren Einsätzen, die der ''Gerätewagen'' bei technischen Pannen auf der Fahrt zum Bestimmungsort zu bestreiten hatte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1989 1-05 20191215192018 r uebernachtung schule drei kilometer vor rumaenischer grenze ibk 6 mannschaft.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/8/88/FOT1989_1-05_20191215192018_r_uebernachtung_schule_drei_kilometer_vor_rumaenischer_grenze_ibk_6_mannschaft.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Die Mannschaft von „Innsbruck 6“ bei der Übernachtung in einer Schule, drei Kilometer vor der rumänischen Grenze, 29.12.1989. – Fotografie, 13 x 9 cm. – ''Privatarchiv Michael Pfurtscheller''.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach viereinhalb Stunden Schlaf bei eisiger Kälte in einer Schule ging es am 30.12.1989, um 04:30 Uhr, weiter in Richtung der ungarisch-rumänischen Grenze. Der ''Funkwagen'' musste an der Grenze zurückgelassen werden, weil er wegen zahlreicher, auf dem Dach angebrachter Antennen das Misstrauen der rumänischen Grenzpolizisten erregt hatte und deswegen nicht einreisen durfte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1989 1-07 20191215142915 r schindl wolfgang pfurtscheller michael ibk 6 naw rumaenien radpanzer.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/b/b6/FOT1989_1-07_20191215142915_r_schindl_wolfgang_pfurtscheller_michael_ibk_6_naw_rumaenien_radpanzer.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Zwei Drittel der Mannschaft (ohne Notärztin) von „Innsbruck 6“, ''Wolfgang Schindl'' und der spätere Dienstführer ''Michael Pfurtscheller'' mit Ansteckern in den Farben der rumänischen Nationalfahne vor einem Radpanzer der rumänischen Armee, 30.12.1989. – Fotografie, 13 x 9 cm (B x H). – ''Privatarchiv Michael Pfurtscheller''.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Schrecksekunde aufgrund eines plötzlich über einen Hügel herabkommenden Radpanzers der rumänischen Armee, Erleichterung, als sich herausstellt, dass der Panzer zum Schutz des Konvois abgestellt wurde.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FOT1989 1-12 20191215145523 r entladung hilfsgueter in dej klausenburg.png|thumb|center|600px|link=https://museum.roteskreuz-innsbruck.at/images/0/00/FOT1989_1-12_20191215145523_r_entladung_hilfsgueter_in_dej_klausenburg.png|&amp;lt;sup&amp;gt;Gruppenfoto mit Revolutionsfahne und Fahne des Roten Kreuzes nach der Entladung der LKW in [https://www.openstreetmap.org/way/45424978#map=14/47.1430/23.8715 ''Dej''], 30.12.1989. – Fotografie, 13 x 9 cm (B x H). – ''Privatarchiv Michael Pfurtscheller''.&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab der ungarisch-rumänischen Grenze war es zunächst gemeinsam mit einem Konvoi des ''Kärntner Roten Kreuzes'' nach [https://www.openstreetmap.org/relation/3277038#map=12/46.7762/23.6089 ''Cluj-Napoca'' / ''Klausenburg''], dann wieder alleine in Richtung [https://www.openstreetmap.org/way/45424978#map=14/47.1430/23.8715 ''Dej''], wo der Konvoi nach 1450 Kilometern Fahrt um 15:00 Uhr eintraf, gegangen. Ab 19:00 Uhr wurden mit Hilfe ortsansässiger Bevölkerung und Militärs 100 Tonnen an Lebensmitteln entladen. Ohne den Gerätewagen wäre es unmöglich gewesen, die LKW so spät noch zu entladen: Mit seiner 7000-Watt-starken Beleuchtungsanlage sorgte er für ausreichend Licht nicht nur für die Entladung, sondern auch für Fernsehaufnahmen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;Ernst Pavelka, 15.12.2019 – Mit herzlichem Dank an ''Michael Pfurtscheller'', ''Wolfgang Schindl'' und ''Karl-Heinz Dietrich'' für zahlreiche wertvolle Hinweise!&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Epsimec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;LKW der Fa. Auer nach einem Auffahrunfall. – Fotografie, 13 x 9 cm (B x H). – Privatarchiv Michael Pfurtscheller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Berettyóújfalu (Ungarn) fährt ein LKW der Fa. Auer auf einen LKW-Zug der Fa. Unterer auf. Der Fahrer wird eingeklemmt. Mit dem Hubzug des Geräterwagens wird der LKW soweit auseinandergezogen, dass der Fahrer befreit werden und ins Krankenhaus gebracht werden kann. Mit einem Fahrzeug der Roten Kreuzes Linz, das gerade aus Rumänien retour kam, wurde der Fahrer nach Hause gebracht. Das Rote Kreuz Linz stellte auch einen leeren LKW als Ersatz für den ausgefallenen LKW zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Epsimec</name></author>
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